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25. Mrz 2013 // Werkstatt

Viel zu selten genutzt: Gedrehte Schiene schafft Fingern Platz

Alle Maschinen, ob stationär oder für den Handbetrieb, sind heute mit Sicherheitsbauteilen ausgerüstet, die aber nur richtig angewendet auch die Sicherheit erhöhen. Der Parallelanschlag an der Tischkreissäge ist da das beste Beispiel.

Viel zu selten genutzt. Bild: Heiko Stumpe

So liegt sie richtig. Die Schiene am Parallelanschlag lässt sich so drehen, dass den Fingern genug Platz bleibt (für das Foto wurden Schutzhaube und Spaltkeil entfernt).

Die Maschinen sind auf dem eigentlichen Anschlagkörper mit einem verschiebbaren Stranggussprofil aus leicht spanbarem Aluminium ausgerüstet. Auf den ersten Blick hat dieses Anschlaglineal einen seltsamen Querschnitt, der sich aber durch seine Doppelfunktion erklärt: Im Normalbetrieb, etwa beim Zuschnitt von Platten auf Breite, dient die breite Kante des Profils als Anschlagfläche. Der Clou und oft unbekannt: Das Anschlaglineal lässt sich aus seiner Halterung herausziehen. Um seine Längsachse gedreht, wird es so wieder eingesteckt, dass Platz für die eigenen Finger entsteht. Denn dann streckt sich nur noch ein flacher Alu-Streifen dem Sägeblatt entgegen. Das ist wichtig beim Schneiden schmaler Leisten. Beim hohen Anschlag hätten die Finger (oder besser: der Schiebestock) nicht genügend Sicherheitsabstand zum Sägeblatt. Das gedrehte Anschlagprofil hingegen lässt der Hand viel mehr Raum für die sichere Arbeit. Trotzdem ist es sinnvoll, weiterhin zum Schiebestock zu greifen.

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1 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

21. Mai 2016

Der Artikel wirft allerlei Fragen auf: Also ich würde meinen, dass es für die Finger ziemlich egal ist, wie der Parallelanschlag gedreht ist. In dieser Situation wären sie IMMER zu nah dran. Der Vorteil des flachen Parallelanschlags ist eher, dass man auch bei schmalen Abschnitten noch an der Schutzhaube vorbei kommt, die hier "sicherheitshalber" gar nicht montiert ist. Warum man das hier ohne Spaltkeil zeigt verstehe ich auch nicht. Weiter wird oft empfohlen den Parallelanschlag zurückzuziehen, damit sich der Abschnitt nicht klemmen kann. Dazu würde mich mal interessieren wie das in der Praxis gemacht wird. m.E. geht das eigentlich nur bei sehr kurzen Schnitten, wo auch die Gefahr des Verkantens nach dem Schnittende größer ist. Ansonsten würde aber doch bei längeren Werkstücken die Führung gegen Schnittende fehlen, wenn der Anschlag nur so kurz ist?

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