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25. Mrz 2013 // Tischlern

Unsichtbares wird sichtbar: Wenn der Anstrich einen Streich spielt

"Holz lebt! – Ja, leider!" Dieser Stoßseufzer kann einem schon entfahren, wenn man beim Streichen von Holz vor allem im Außenbereich eine Binsenweisheit nicht beachtet hat: Holz quillt und Holz schwindet, vor allem, wenn es dem Wetter ausgesetzt ist.

Wenn der Anstrich einen Streich spielt. Bild: Hans-Günther König

Das ist ärgerlich: Wenn wie hier das Rahmenholz schwindet, liegen die ungestrichenen Zapfen der Füllungsbretter frei.

Sichtbar wird das leider oft erst, wenn es zu spät ist: Eine Tür mit Füllungen zeigt dann mitunter, wo sie gestrichen wurde und wo nicht. Wenn die Füllung bei trockenem Wetter in der Breite kleiner wird, zieht sie oft einige Millimeter Holz aus der Nut heraus und diese Bereiche liegen dann frei. Das sieht vor allem bei deckend gestrichenen Stücken seltsam aus (siehe Bild). Außerdem liegt das Holz hier ungeschützt an der Luft, es kann vergrauen und hat Schädlingen nichts entgegenzusetzen. Dabei können Sie der Arbeit des Holzes ganz leicht ein Schnippchen schlagen: Starten Sie die Oberflächenbehandlung, also das Beizen, Lackieren, Ölen oder Lasieren, bevor Sie mit dem endgültigen Zusammenbau der Einzelteile beginnen. Beziehen Sie dabei alle Teile, die möglicherweise bei sehr trockener Luft freiliegen könnten, mit ein: Das gilt vor allem für die Längskanten breiter Brettbereiche. Bei einer Türfüllung etwa sollten mindestens fünf Millimeter des abgefälzten und an sich unsichtbaren Bereichs ebenfalls Farbe, Öl oder Lack abbekommen. Vor allem wenn Sie dicke, deckende Farbe verwenden wollen, sollten Sie beim Bau der Tür den Farbauftrag gleich miteinplanen: Fräsen Sie die Nut, in der die Füllung später sitzen wird, etwas größer.

Werkstattkurs - Vitrine

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Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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