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18. Mrz 2013 // Tischlern

Tischkreissäge: Kniffe gegen das Splittern

Selbst wenn Sie ihr feinstes Sägeblatt auf die Tischkreissäge spannen: Beim Schneiden von grobfaserigem Massivholz und furnierten Platten sind hässliche Ausrisse vor allem bei Querschnitten nicht selten. Der Grund liegt im zu weit geöffneten Sägeschlitz, also der Öffnung im Maschinentisch, durch die das Sägeblatt herausschaut.

Tischkreissäge: Kniffe gegen das Splittern. Bild: Heiko Stumpe

Furnierte Platten reißen ohne Unterlage schnell unten aus.

Tischkreissäge: Kniffe gegen das Splittern. Bild: Heiko Stumpe

Mit einer Splitterschutzplatte sieht es schon viel besser aus! Außerdem wichtig: Das Sägeblatt ist so weit unten wie möglich.

Wenn zwischen der Schlitzkante und dem Blatt zu viel Luft ist, finden die Holzfasern keinen ausreichenden Halt. Sie werden auch neben der eigentlichen Schnittlinie von den herabfahrenden Zähnen mitgerissen. Wenn Ihre Kreissäge bereits viel geleistet hat, kann es sein, dass die Schlitzplatte (aus laminiertem Hartholz oder Aluminium) stark angegangen und dadurch vergrößert ist. Das passiert, wenn das Sägeblatt stark verkantet und die Zähne die Schlitzplatte treffen, oder wenn Reststücke durch den Sägeschlitz geschleudert werden. Die Schlitzplatte ist somit ein Verschleißteil. Wenn sie bereits stark mitgenommen ist, sollte sie wenn möglich ausgetauscht werden. Doch auch eine neue lässt einen kleinen Spalt zwischen Blatt und Schlitzkante – und selbst diese Öffnung kann noch für Ausrisse verantwortlich sein. Auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn Sie bei empfindlichen Hölzern immer eine dünne Platte (Sperrholz oder Hartfaser) unter das Holz legen. Diese Unterlage wird durch das Sägeblatt mit durchtrennt und reicht deshalb unmittelbar bis an das rotierende Werkzeug. Dadurch bietet sie ausreichend Gegendruck, um die Fasern in Position zu halten – es ist das gleiche Prinzip wie bei einem Splitterklotz an einer Tischfräse. An der Kreissäge gibt es noch einen weiteren Kniff, um die unerwünschte Splitterbildung zu verhindern. Stellen Sie die Blatthöhe so ein, dass die obersten Zähne nur zwei Millimeter über die Oberkante ihres Holzes herausstehen. Dadurch verkleinert sich der Winkel, mit dem die Sägezähne auf die Unterkante des Holzes treffen – und damit die Wahrscheinlichkeit, dass die Schnittkante von fiesen kleinen Splittern übersäht ist.

Werkstattkurs - Vitrine

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Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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