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25. Jan 2016 // Tischlern

Stecken Sie die Löcher in die Tasche

Bohr-Vorrichtungen für so genannte Taschenlöcher ("Pocket Holes") kommen ursprünglich aus den USA, werden aber auch hierzulande immer beliebter. Die Grundidee der Anwendung: In der Fläche eines Bauteils werden sehr spitzwinklig Bohrungen eingebracht, die an der benachbarten Schmalfläche ungefähr mittig austreten.

Taschenloch-Bohrungen

Foto: Heiko Stumpe

So lässt sich das Bauteil nun mit einfachen Schrauben rechtwinklig an ein anderes schrauben. Der Kranz eines Schranks oder die Zarge eines Tischs lässt sich so schnell und von der Vorderseite aus unsichtbar anbringen.
Solche Taschenlöcher können Sie auch auf der Ständerbohrmaschine leicht herstellen. Dazu wird das Werkstück sehr steil (etwa 70°) an den Anschlag angelehnt. Damit es nicht nach vorne wegrutscht, spannen Sie einen Hilfsanschlag parallel zum Hauptanschlag auf die Tischfläche. Nun das Werkstück positionieren und mit einem Bohrer ohne Zentrierspitze bohren. Agieren Sie vorsichtig mit dem Druck, damit das Werkzeug einen Zugang zum Holz findet und nicht die steile Schräge entlang abrutscht.

Werkstattkurs - Vitrine

Videos

Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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1 Kommentare

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26. Apr 2016

Undercover Jig ist doch einfacher oder ?

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