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23. Mrz 2015 // Schnitzen

Schnitzerlatz schont Arbeitskleidung

Kleine Holzarbeiten werden häufig – zumindest zum Fertigschnitzen – gern in der Hand gehalten. So kann die Figur immer schnell in die günstigste Schnittrichtung gedreht und zur Beurteilung des Gelingens ständig von allen Seiten betrachtet werden. Und je komplexer und filigraner die angestrebte Form bereits ausgearbeitet wurde, desto schwieriger wird es, eine sichere Einspannmethode zu finden.

Schnitzerlatz

Wenn eine größere Schürze stört, kann ein solcher selbst genähter Schutz für den Brustbereich helfen. Er bewahrt die Arbeitshemden vor allzu schnellem Verschleiß. Foto: Hans-Günter König

Um beim Schnitzen "aus der Hand" die notwendigen Kräfte aufbringen zu können, sollten Werkstück und Arme dabei fest am Oberkörper anliegen. Wer häufiger so schnitzt, wird bald bemerken, dass seine Arbeitskleidung dadurch fast ausschließlich im Brustbereich verschleißt. Das muss aber nicht so bleiben, denn ein Schnitzerlatz ist schnell aus Reststücken eines derberen Stoffes (Segeltuch, Markisen- oder Jeansstoff) zusammengenäht und leicht zu ersetzen, wenn er gar zu löcherig geworden ist.

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