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25. Mrz 2013 // Drechseln

Schleifen in der Tiefe: Wenn lange Finger nicht mehr reichen

Tiefe gedrechselte Aushöhlungen, die sich von Hand nicht mehr schleifen lassen, können gut mit einem Schleifteller-System als Fingerverlängerung bearbeitet werden. Dieses System besteht aus einem Schleifteller mit Klett und weichem Moosgummi als Untergrund und einem zentralen Halteschaft auf der Rückseite.

Schleifen in der Tiefe. Bild: Andreas Duhme

Schleifteller dringen in die Tiefe ausgedrehter Höhlungen vor.

Er lässt sich meist in einem Kloben einspannen, aber auch alte Stecheisen-Hefte eignen sich. Beim Schleifen die rechte Hand mit der linken Hand abstützen und beide wenn möglich auf der Handauflage absetzen. Achten Sie darauf, dass der Druck nicht zu stark ist. Sonst hält das Schleifpapier auf dem Schleifteller nicht hält, es können Haarrisse im Holz entstehen oder es löst sich mitunter sogar das Klettband. Der Durchmesser des Schleiftellers sollte kleiner sein als der Radius der auszuschleifenden Aushöhlung. Noch ein Tipp: Schneiden Sie überstehende Schleifpapier-Ränder rund ab, damit sie nicht seitlich ins Querholz gelangen.

Werkstattkurs - Vitrine

Videos

Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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