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24. Jun 2013 // News

Putzhobel Clifton Nr. 4 im HolzWerken-Test

Wer einen zuverlässigen Putzhobel in der oberen Preisklasse sucht, kann beim englischen Traditionshersteller Clifton fündig werden.

Qualitätssiegel mit Tradition: Handgeschmiedete Eisen aus Sheffield sind legendär.

HolzWerken hat gerade den Hobel Nr. 4 ­getestet. Der Hersteller verspricht, dass sein Putzhobel direkt "aus der Box" gebrauchsfertig sei. Das stimmt: Er gleitet sofort weitgehend mühelos über das Holz, sobald das Hobeleisen eingestellt ist. Die Tiefeneinstellschraube ist mit wenig Spiel gut justierbar. Auch seitlich (lateral) kann man das Eisen einwandfrei einstellen.
Der Spanbrecher wird ohne Schraube montiert. Er liegt in einer exakt gefertigten Führungsnut und wird durch einen Dorn arretiert. Die Klappe fixiert ihn dann per Spannhebel. Auch auf Hirnholz erzielt der 51 Millimeter breite Kohlenstoffstahl beim Test der Redaktion gute Ergebnisse. Das Ergebnis ist durch eigenes Abziehen der Fase aber noch optimierbar. Das handgeschmiedete Hobeleisen des Clifton Nr. 4 ist mit vier Millimetern dicker als Eisen anderer Hersteller. Wer über den Kauf eines Ersatzeisens nachdenkt, sollte dies beim Kauf berücksichtigen.
Das Eisen liegt im 45-Grad-Winkel mit mehr als der Hälfte seiner 195 Millimeter Länge auf dem "Frosch" auf. Der Hersteller verwendet das Bedrock-Prinzip. Im Gegensatz zu anderen Fabrikaten geben zwei Schrauben dem Eisen sicheren Halt. Die Hobelsohle (245 Millimeter mal 65 Millimeter) ist ganz leicht konkav (unter 0,05 Millimetern). Legt man zum Test ein Haarlineal an, so liegt es direkt vor und nach dem Hobelmaul nahezu plan auf.

Clifton Nr. 4

Gut in der Hand liegen die hölzernen Griffe des Hobels. Sie bieten auch größeren Händen genug Platz. Sie sind sauber verarbeitet und ­bilden farblich einen schönen Kontrast zum geschliffenen und polierten Metall­korpus.
Die insgesamt überzeugende Qualität des Hobels hat aber ihren Preis: Der Clifton Nr. 4 ist bei Magma für rund 267 Euro zu haben. 
Mehr Infos:
www.magma-tools.de

Stand: September 2012. Zuerst erschienen in HolzWerken September / Oktober 2012

Werkstattkurs - Vitrine

Videos

Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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