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12. Mrz 2018 // Tischlern

Perfekte Arbeitskante für Bohlen und Co.

Bretter und Bohlen mit Baumkante (auch Waldkante genannt) benötigen im allerersten Schritt hin zu einem Möbel eine gerade Kante. Sie dient als Bezug für alle weiteren Arbeiten.

Illustrationen: Willi Brokbals

Diese Schmalfläche muss noch keine perfekte Oberflächengüte haben (das erledigen später Hobel oder Abrichte), aber möglichst gerade sollte sie sein.
Hilfe bietet hier eine gerade, lange und stabile Leiste aus Plattenwerkstoff. Ihre Breite hängt davon ab, wie stark die Bohle an einem Ende schmaler wird.
Schrauben Sie diese Leiste so auf das Brett, dass die Waldkante plus (an der schmalsten Bohlenstelle) ein Zentimeter Holz komplett darunter verschwindet. In diesem Zentimeterbereich schrauben Sie die Leiste parallel zu den Fasern fest, die nun unterschiedlich weit über die Waldkante übersteht. Stellen Sie nun den (Parallel-) Anschlag auf Band- oder Kreissäge auf wenig mehr als die Leistenbreite ein und schieben Sie das Paket durch. Die Waldkante mit der Leiste fällt ab und diese kann wiederverwendet werden. Das Ergebnis ist eine perfekt gerade Kante gleich beim ersten Schnitt.

Werkstattkurs - Vitrine

Videos

Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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2 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

30. Jan 2019

Also hier werde ich fündig, wenns etwas spezieller sein soll! Vielen Dank! Heute habe ich weitergemacht, meine erste Stammware zuzuschneiden. Die Waldkanten abschneiden: Die kleine Metabo 160er Handkreissäge mit Alu-Schiene ist aber zu etwas klein, wenn sie auch das richtige grobe 18Z Sägeblatt für Berg-Ahorn 5,5cm hat. 1cm nachschneiden dann mit meiner alten SKIL mit großem 190er Blatt. Es ging aber einigermaßen so. Das ganze draußen in der zugigen Durchfahrt. Morgen werde ich dazu mal die Kreissäge in der engen Werkstatt mit eurer praktischen "Leitbrett-Technik" einsetzen. Aber wie gehts dann weiter? Wie trenne ich die Bohlen sinnvoll auf? Möglichst in der Mitte des Stamms? Dann muß ich vermutl. weniger hobeln, da der Ahorn doch mittig sehr schüsselt. Die dann entstandenen 4-5 cm Bohlen in dünnere Bretter zu teilen, ist bei mir derzeit leider nur mit der kleinen Tischkreissäge mit kleiner Schnitthöhe 87mm, in dann 2 Schritten möglich. Max. Brettbreite dann nur 2x87=174mm. Nicht ideal, auch weil es offenbar dafür kein passendes grobes 254er mit 18 Z-Sägeblatt gibt für Längsschnitte. Hier wäre mal eine größere Bandsäge mit 22cm hilfreich, oder wie sonst kanns gehn? Klar: mit Handsäge und 2 Leuten!

Sam Jones

04. Mai 2018

Lieben Dank für die Info bzw. den Tipp!

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