Created with Sketch.

15. Jul 2013 // Drechseln

Neue Bank? Gut aufgestellt ist halb gedrechselt

Für jeden Drechsler der ganze Stolz: die neue Drechselbank. Beachten Sie beim Aufstellen des Kraftpakets in Werkstatt oder Hobbykeller einige Dinge, verrichtet die Drehbank auch ordentlich und sauber ihren Dienst.

Gut aufgestellt ist halb gedrechselt. Fotos: Martin Adomat

Eine Gummimatte reduziert nicht nur die Vibrationen, sondern auch den Schall.

Der Untergrund sollte fest und eben sein. Am besten geeignet ist ein Betonfußboden, da hier bei richtigem Aufbau die geringsten Schwingungen auftreten. Drehbänke von über 150 Kilogramm müssen nicht un­bedingt mit dem Fußboden verschraubt werden. Ihr Eigengewicht fängt die meisten Schwingungen ab. Eine geringere Drehzahl trägt zusätzlich dazu bei. Einen großen Effekt erzielt eine zwischen Maschine und Betonfußboden gelegte schwingungsdämpfende Unterlage. Gummimatten, mit denen Speditionen ihre Ladung gegen Verrutschen sichern, eignen sich besonders gut dafür. Wer sehr große unwuchtige Werkstücke bearbeitet, sollte die Maschine auf der Gummimatte mit dem Boden verschrauben. Planen Sie, die Drehbank auf einem Holzfuß­boden aufzustellen, hängt die optimale Aufstellart stark vom Boden ab. Sind die Fußböden mit dem Beton- oder Estrich-Untergrund verklebt, entstehen kaum Probleme. Schwimmend verlegte Böden oder Bretterböden auf Querlagern hingegen sind kaum geeignet. Entfernen Sie den schwimmenden Bodenbelag unter den Standfüßen der Drehbank, um die Maschine standfest aufzustellen oder zu befestigen; am besten immer mit der Gummimatte darunter. Die Matte gewährleistet, dass die Maschine nicht vibriert, und dämpft den Lärm, der sonst auf Fußboden und Wände übertragen würde.

Drechselbank sicher aufstellen

Gut aufgestellt ist halb gedrechselt

HolzWerken Ausgabe 93

Einzelheft Zeitschrift

HolzWerken 93 Mai/Juni 2021

Moderner Stil mit traditionellen Techniken: Der schlanke Eichen-Schreibtisch aus Heft 93 ist ein echter Hingucker in zeitgemäßem Design. Wie man Gratleisten, die hier zum Einsatz kommen, auch als versteckte Variante erstellt, zeigt ein weiterer Beitrag. Und Guido Henn präsentiert Ihnen mit dem Bau einer Andruckvorrichtung, wie Sie Ihre Finger bei der Arbeit am Frästisch schützen. Außerdem im Heft: - In der Tasche: Reise-Korkenzieher drechseln - Im Detail: Kumiko-Muster vom Feinsten - Für Anreißer: Wie verschiedene Streichmaß-Typen arbeiten - Mit Druck: Furnierpresse aus einem Feuerwehrschlauch - Hält tierisch gut: Altbewährte organische Leime

Tags

Das könnte Sie auch interessieren!

0 Kommentare

Sie sind aktuell nicht eingeloggt.

Um einen Kommentar zu hinterlassen, loggen Sie sich bitte ein.

Login
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ok