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21. Jan 2019 // Tischlern

Erst der Dübel, dann die Form

Kleinteile, wie sie für Spielzeug benötigt werden, haben oft geschwungene Formen, Rundungen und Bögen. Um sie beweglich miteinander zu verbinden, kommen oft Dübel ins Spiel, für die mit etwas Übermaß gebohrt werden muss.

Fotos: Andreas Duhme

Dumm nur, dass es sofort auffällt, wenn ein 6-mm-Loch nicht haargenau mittig in einem einen Zentimeter breiten Bauteil liegt. Das passiert oft trotz peniblem Anzeichnen und Ausrichten von Anschlägen. Und das Auge ist da unerbittlich und erkennt den kleinen Makel sofort.
Warum also nicht umgekehrt vorgehen: Bohren Sie erst das Dübelloch in den noch ungeformten Rohling. Die Schablone zum Anzeichnen der geschwungenen Form bekommt dann einen oder mehrere Dübelstummel. Sie werden eingesteckt, der Bleistift zeichnet um die Schablone herum – und das Anlegen der Form mit Band- oder Stichsäge sowie schleifend kann beginnen. So ist es viel leichter, die Dübelposition an die exakte Stelle zu bringen.

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