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14. Feb 2019 // News

DuoDübler DDF40: Teuer und gut

Mafell hat seinen Klassiker gründlich überarbeitet.

Fotos: Heiko Rech

Es kommt nicht oft vor, dass ein Hersteller das Konzept einer Maschine so stark verändert, wie es Mafell mit seinem neuen DuoDübler DDF40 getan hat. Zwar ist die Grundfunktion, zwei Dübellöcher auf einmal zu bohren, erhalten geblieben. Der Rest des DuoDüblers ist aber kaum wiederzuerkennen. Der Neue ist einfacher in der Handhabung und bietet viele zusätzliche Funktionen.

Auf den ersten Blick fällt die Ähnlichkeit des Anschlagsystems mit einer Flachdübelfräse auf. Der Rückgriff auf dieses bewährte und den meisten Anwendern bekannte Design bietet viele Vorteile. So lassen sich zum Beispiel T-Verbindungen viel leichter herstellen als mit dem Vorgängermodell. Auch die Möglichkeit, zwischen zwei Bohrtiefen umzuschalten, ist neu.

Der Wechsel der Bohrer ist durch eine automatisch einrastende Spindelarretierung und den Zugang durch die Grundplatte wesentlich einfacher geworden. Gegenüber dem Vorgänger hat sich auch das Motorgehäuse stark verändert. Es ist ergonomisch geformt und bietet gute Griffmöglichkeiten in allen Lagen. Auch der Schalter wurde geändert. Er ist jetzt als Taster ausgelegt. Beim Einschalten der Maschine schiebt man diese nun nicht gleichzeitig schon nach vorne. Daran könnte sich so mancher Hersteller von Flachdübelfräsen ein Beispiel nehmen.

Die Neuerungen betreffen aber nicht nur die Maschine selbst, sondern auch das Zubehör. Ein Seitenanschlag mit 5-mm-Raster erlaubt jetzt einfache Serienbohrungen, beispielsweise zum Verdübeln von Korpussen. Mit einem Leistenanschlag können Sie nun ganz einfach sehr schmale Werkstücke verbinden. Eine zusätzliche Auflage erleichtert das Dübeln, wenn der Winkelanschlag nur auf einer schmalen Kante aufliegt. Der DuoDübler mausert sich mit diesem Update zum universellen Verbindungssystem. Egal ob T-Verbindungen, Gehrungen, Balkenverbindungen, Lochreihen, Korpusverbindungen oder einfach nur exakte Bohrungen: Es gibt kaum eine Verbindung, die Sie mit dem DDF40 nicht machen können. Mit einer maximalen Bohrtiefe von 40 mm und einem Bohrdurchmesser von bis zu 12 mm taugt er auch für größere Bauteile. Der neue DDF40 ist voll auf den Möbelbau ausgelegt.

Fotos: Heiko Rech

DuoDübler DDF40

Mit einem Preis von rund 890 Euro allein für die Basisversion reißt der neue DuoDübler DDF40 ein großes Loch ins Budget. Auf der anderen Seite bekommt der Käufer eine sehr gut verarbeitete Maschine mit vielfachen Anwendungsmöglichkeiten.

Auf seinem Blog auf www.holzwerken.net stellt unser Autor Heiko Rech die Anwendungsmöglichkeiten des Mafell DDF40 im Detail vor.

Mehr Infos: www.mafell.de

(Stand: Dezember 2018)

https://ddf40.mafell.de/

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