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19. Nov 2015 // News

Debatte: Nur eine Maschine für alle Staubquellen?

Dicke Späneproduzenten und kleine Staubschleudern mit einem Gerät absaugen - kann das gehen?

Foto: Heiko Rech

Der Dickenhobel spuckt in einer guten Stunde säckeweise Späne aus, der kleine Schwingschleifer produziert in der gleichen Zeit nur ein kleines Häufchen Staub. Kann man diese beiden sehr unterschiedlichen Gerätetypen dennoch mit ein und derselben Maschine absaugen? Es wäre so schön, denn es würde Kosten, Strom und Platz in der Werkstatt sparen!

Die bisher verbreitete Meinung lautet: Nein, das geht nicht: Späneschleudern wie Tischkreissägen benötigen eine große Menge abgesaugter Luft (hoher Volumenstrom), die relativ gemächlich Richtung Staubsack strömt. Das erledigen meist mannshohe stationäre oder rollbare Absauganlagen mit großen Filtern und Fangsäcken.

Handkreissägen, Schleifer und Co. aber werden stets von gerade einmal kniehohen Staubsaugern abgesaugt, die wenig Luft mitnehmen - das aber mit hoher Geschwindigkeit.

Die britische Firma Record Power will mit seiner motorisierten Absaugtonne "DX4000" (englischsprachige Webseite) beides schaffen. Sie trägt zwei stromdurstige 1.100-Watt-Turbinen in sich, die einzeln oder gemeinsam Späne und Staub absaugen.

Unser Autor Heiko Reche hat die Tonne über Monate in seiner Werkstatt getestet und den ausführlichen Bericht für HolzWerken 55 verfasst. Sein lesenswerter Artikel listet eine Menge Licht, aber auch viel Schatten bei der Maschine auf. "Wer eine wirklich starke Absaugung für alle Maschinen sucht, der wird bei der DX4000 von Record Power fündig." Es gibt aber auch viele Male ein "Aber": der Stromverbrauch, die begrenzte zulässige Laufzeit der beiden Turbinen, die nicht gerade optimalen Anschlüsse, der Bedienkomfort.

Diskutieren sie hier in den Kommentaren mit Heiko Rech über die Vorzüge und Nachteile einer solchen Maschine - und konkret über seine Erfahrungen mit Records DX4000.

Werkstattkurs - Vitrine

Videos

Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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1 Kommentare

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Wolfgang Kasper

07. Sep 2018

An so eine "Tonne" auch schon gedacht. Da man öfters mal ins Freie ausweichen muss, aber nicht die ganze Nachbarschaft zustauben will. Bisher tat's —besser als gar nichts— ein Industriestaubsauger mit vorgeschaltetem Zyklon. Für eine TKS oder Kappsäge wäre mehr Leistung und direkter Anschluss an der Maschine kein Fehler, v.a. letztere kriegt man kaum in den Griff.

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