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11. Mrz 2013 // Tischlern

Ausweg für Späne: Freie Bahn in Gratnuten

Handoberfräsen können viel, aber nicht alles. Fräserdurchmesser und die Leistung der Maschine bestimmen, wie viel Material in einem Arbeitsgang entfernt werden kann. Weil es das Werkzeug und das Holz schont, ist es ratsam, beim Falzen und beim Nuten im Zweifel etwas weniger abzunehmen und den Vorgang eine Schicht tiefer im Holz zu wiederholen.

Freie Bahn in Gratnuten. Illustration: Marc-André Weibezahn

Die Gratnut muss in einem Rutsch gefräst werden. Gut fährt, wer vorher möglichst viel Material aus dem Weg geschafft hat.

Das führt viel eher zu einem sauberen Schnitt an den Kanten und verhindert verbranntes Holz. Bei Fräsern für Spezialnuten ist das mehrfache Fräsen allerdings unmöglich. Das gilt vor allem bei den beliebten Fräsern für Gratnuten. Hier gibt es nur einen Versuch, die Nut von einer Schmalkante aus sauber ins Holz zu bringen. Ein Herantasten in der Höhe verbietet sich von selbst. Durch die Trichterform der Gratnut finden Späne aber nur sehr schlecht ihren Weg ins Freie. Deshalb ist es eine gute Idee, vor dem eigentlichen Fräsen der Gratnut einen Weg für die Späne zu bahnen. Fräsen Sie zunächst eine gerade Nut, die den Weg der Gratnut vorzeichnet und deren Maße innerhalb der fertigen Fräsung liegen. Erst im zweiten Schritt kommt dann der Gratfräser zu seinem – nun leichteren – Einsatz.

Werkstattkurs - Vitrine

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Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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1 Kommentare

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31. Jan 2016

Gute Idee. Gruß Kh

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