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Große Schale aus einem Stück
von Johann Wimmer aus Fridolfing


Nußbaum-Schale aus einem Stück
Durchmesser: 450mm
Tiefe: 70mm


 
Segmentierte Vase
von Michael Löffler aus Elsdorf


Ich habe eine Vase bestehend aus 1080 Einzelteilen hergestellt. Verwendet wurden Eiche, Esche, Kirsche, Zwetschge, Ahorn, Bankirai, Wenge und Zeder.
Siehe auch www.glanduin.de, wo ich auch Bilder anderer Werke meines Hobbies darstelle.

 
PRS Mira E-Gitarre
von Mario Zimmermann aus Bergkamen


Neben meiner Les Paul habe ich als zweites E-Gitarren-Projekt eine PRS Mira gebaut. Korpus und Hals sind aus Mahagoni, das Griffbrett aus Palisander. Die Griffbrett-Inlays sind aus Abalone.
Die vollständige Baudokumentation gibt's unter http://www.zisoft.de/Mira

 
Schwingsessel, zweite Variante
von Jürgen Heitmann aus Eppelheim


Ich habe 2 Schwingsessel zusammen mit meinem Vater gebaut: Einen für ihn, einen für mich. Wir beide sind sehr angetan von den Sesseln, allerdings fand mein Vater seinen zu klein. So haben wir das Design etwas verändert und nochmal zwei gebaut. Diesmal wirkliche Sessel.
Hier die Fotos: Die Sitzfläche ist um 10 cm tiefer, also ein richtiger Sessel jetzt. Außerdem war es meinem Vater wichtig, das Weinglas auf der Lehne abstellen zu können.


 
Schwingsessel
von Jürgen Heitmann aus Eppelheim


Anbei ein paar Fotos meines Werkes. Holzart: Kiefer. Anstelle des Stahlseils habe ich mich für ein Polypropylenseil entschieden.
 
Frästisch für Oberfräse
von Franz Flick aus Offenbach


Der Beitrag "Fingerzinken" von Autor Guido Henn in Holzwerken Februar 2oo7 hat mich dazu angeregt meinen selbst gebauten Frästisch für meine Festo-Oberfräse mit einer solchen Zinkfräseinheit auszustatten.

Als Maschinenbau-Konstrukteur entschied ich mich für eine Version aus Metall.

Von Grund auf finde ich die Konstruktion von Herrn Guido Henn gelungen, deshalb habe ich sie auch nur geringfügig abgeändert.

 
Kleines Kajak
von Detlef Teufel aus Riehen


Als Theorielehrer für Holztechnik und leidenschaftlicher Schnitzer und Bootsbauer lese ich gerne Ihre Zeitschrift, weil sie nicht trockene Theorie vermittelt, sondern zum "Basteln" Lust macht.

In der Anlage sende ich Ihnen noch einen Schnappschuss meines derzeitigen "Wohnzimmerprojektes" - ein kleines Skin on Frame Kajak - recycled aus Baumkanten, altem Holzklappstuhl und dazu gekauften Escheleisten, weil diese mit Dampf biegsam sein mussten.

 
Bänke mit halbverdeckten Zinken
von Jens Wulf aus Schliengen


In der Ausgabe März-April wurden verschiedene Zinkenfrässchablonen verglichen.

Da ich die Frässchablone von Wolfcraft besitze, wollte ich mal probieren, ob man auch damit schräg zinken kann. Es ist ein ziemliches Gefummel, bis man alles eingestellt und ausgerichtet hat.

Aber ich habe eine kleine Serie gemacht und muss sagen, es lohnt sich richtig, sich die Mühe zu machen! Man braucht dann gerade mal 5 Min. um eine Seite zu fräsen. Eine Bank besteht aus 8 Teilen. 4 Seitenteile 200 x 480, oben werden 10 mm Schräge gesägt.

2 Sitzflächen 200 x 1000, eine Kante wird in dem Winkel der sich ergebenden Schräge gefügt, ebenso die Traverse,

2 Stück 60 x 960. Für die Stärke des Materials habe ich 20 mm gewählt.

Es werden 2 Seitenteile, eine Sitzfläche und eine Traverse zu einer halben Bank zusammen gezinkt und verleimt. Nach dem Verputzen werden die 2 Hälften zu einer Bank verleimt.

Es sind sehr stabile Bänke geworden, Dank der vielen kleinen Zinken. Man sitzt sehr bequem auf der schrägen Sitzfläche.

 
Mantadose
von Heinz Röhrer aus Affalterbach


Ich habe die Mantadose in Holzwerken gesehen und nachgebaut.

Die Dose ist aus Kirschholz und der schwarze Teil des Deckels aus Ebenholz!

Viel Spaß beim Nachdrechseln!

 
Holzschale
von Wolfgang Kuhn aus Hannover


Seit November 1998 beschäftige ich mich in meiner Freizeit mit Querholzdrechseln (Schalen drechseln). Nach nomatelangem Üben hat mich das Drechseln immer mehr begeistert.

Ich schicke Ihnen ein Foto meiner selbst gedrechselten Holzschale aus "Bahia Rosenholz", Duchmesser 190 mm, Höhe 85 mm, Wandung 10 mm.

 
Holzbank geschnitzt
von Kalle Siegel aus Goslar


Als Anlage schicke ich Ihnen ein Foto einer Bank, die ich für den Kurort Hahnenklee im Harz geschnitzt habe. Sie ist aus Eichenholz gefertigt. Das Schnitzen habe ich mir autodidaktisch beigebracht, mit dem Erlös meiner Schnitzereien unterstützen wir ein Waisenhaus in Nepal.
 
Windspiel
von Bernhard Peters aus Apen


Das auf den Fotos gezeigte Windspiel entstand in meiner Hobbywerkstatt. Vor 20 Jahren habe ich diese Windspiele in vielen verschiedenen Größen in Neuseeland gesehen. Damals habe ich ein Exemplar als Muster gekauft und seitdem viele davon gebaut und an Freunde verschenkt. Für meinen Garten wollte ich schon lange ein größeres Exemplar herstellen, wußte nur nicht, wie ich es aufhängen oder aufstellen sollte. Dann kam mir die Idee mit dem Rohrgestell. Ein Freund half mir bei der Herstellung.

Das Windspiel ist 95 cm hoch und 75 cm breit. Es besteht aus 78 Leisten, die, zentral durchbohrt, auf einer 8 mm Gewindestange aufgereiht sind und
durch Sechskantmuttern geklemmt sind. In dem Rohrgestell hängt (oben) bzw. steht (unten) das Windspiel auf Druckkugellagern und dreht sich schon beim leichtesten Wind.

 
Blumenstück
von Willy Magel aus Rekem, Belgien


Dies ist ein gedrechseltes "Blumenstück" im Biedermeier-Stil.
Die Schale ist aus Vogelkirsche.

 
Les Paul E-Gitarre
von Mario Zimmermann aus Bergkamen


Nachbau einer 1959er Gibson Les Paul. Korpus und Hals sind aus Mahagoni, die Korpusdecke aus Riegelahorn. Griffbrett-Inlays aus Perlmutt, Kopfplatten-Logo als Inlay aus Aluminium.
 
Schlitten
von Thomas Mitterer aus Bad Aibling


Auf die Idee gekommen bin ich durch die Nov./Dez. Ausgabe '07. Ich dachte mir, so schwer kann das nicht sein, einen Schlitten nachzubauen. Na ganz so einfach war es dann doch nicht. Aber letztendlich hat es dann doch geklappt. Bis auf ein paar Details ist er glaube ich genau so geworden wie im Heft. Fast alles ist aus Esche verleimt (außer die Sitzleisten, die Querriegel und das Mittelteil der Gestellböcke). Die Edelstahlkufen sind so breit wie die vom Schlitten. Dadurch dass er ein bischen schwerer ist als ein normaler Schlitten (ein gekaufter), braucht er ein paar Meter bis er in Fahrt kommt. Aber dann wünscht man sich, einen Bremsfallschirm dabei zu haben.Die Oberfläche habe ich zweimal mit einer Lasur eingelassen. Ich glaube, die Freude an Weihnachten war bei mir größer als bei meinen Kindern. Ich freue mich schon auf das nächste Projekt.
 
Schalenset
von Albrecht Schlonski und Alex Repsys aus Heiligenhaus


Ich füge ein Bild von den Schalen bei, die mein Schwiegervater (Alex Repsys) und ich gefertigt haben. Ausgangsbasis für diese relativ einfachen Drechselarbeiten ist Laminatholz, wie es für den Modellbau in Gießereien Verwendung findet. Wir können Reststücke über unseren lokalen Holzhandel bekommen.
 
Holzkunst trifft Technik mit Flair
von Michael Hillmann aus Deuna im Eichsfeld


Ich schicke HolzWerken einige meiner Bilder der Holzapplikationen an meinem VW Typ 3, den ich restauriert habe. Als Hobby habe ich den Wagen nach Feierabend wieder in Schuss gebracht und dabei das Lenkrad, Türgriffe, den Schaltknauf und die Sonnenblenden mit Pflaume belegt. Auch die Stoßstange ist mit einem schichtverleimten Streifen aus Pflaumenholz versehen. Der Wagen hat dafür auch schon einen Preis bekommen.
 
Variationen mit Knopfelementen
von Karl Rüdiger aus Leverkusen


"Freie Gestaltung aus Knopfelementen" nennt sich eine Arbeit von Lüder Baier, die in "Drechseln in Holz" von Rolf Steinert, Fachbuchverlag Dresden, abgebildet ist.Diese Arbeit erinnert mich an eine Kugelblüte, genauer an einen Blütenstand, den die Botaniker "Köpfchen" nennen. Die Musik kennt die Form des "Thema mit Variationen". Mein Thema war Baiers "Köpfchen". Meine Variationen sind Kolben- und Korbblüte. Der Kolben ist aus Kirsche mit einem Fuß aus Robinie, die Korbblüte ist aus Pflaume.
 
Schildkrötschale
von Willi Pruß aus Hann. Münden


Ich habe mir überlegt, ob es auch möglich ist, aus einer runden Holzscheibe, mit der Technik der Mantadosen, etwas Ähnliches herzustellen. Beim ersten Versuch ist mir dieses Modell gelungen. Ich nenne es mal "Schildkrötschale". Es könnte auch ein Ansporn für andere Hobbydrechsler sein.
 
Schale
von Martin Janicki aus Oberhausen


Die Bilder zeigen eine Schale aus Goldregen. Ø 205 mm, Höhe 91 mm, Wandung 6 mm. Die Oberfläche wurde mit Steinert Drechsleröl behandelt.
 
Vase
von Martin Janicki aus Oberhausen


Dies ist eine Vase aus Araukarie, sie wurde nass gedrechselt, nach der Trocknung geschliffen und oberflächenbehandelt. Ø 175 mm, Höhe 220 mm, Wandung 7 mm. Die Oberfläche wurde mit Paraffinöl behandelt.
 
Garderobe
von Julio Kuntz aus Neudenau


Diese Garderobe habe ich für den Kindergarten gemacht. Die Fichtenästchen haben wir sauber entrindet, halbiert und von hinten verschraubt. Die Bildchen hat meine Frau gemalt. Die Kinder dürfen sich die Figuren aussuchen.
 
Knopf- oder Kleinteileturm
von Tobias Dübler aus Depekolk


Für eine attraktive Präsentation von Holzknöpfen auf geringem Raum sowie schnelles Zusammenräumen ohne ein Vermischen der Knöpfe musste eine Lösung gefunden werden.
Das Ergebnis ist der abgebildete "Knopfturm". Quadratische Schalen aus Lindenholz sind übereinander auf einen Stab geschoben und damit gegeneinander verdrehbar. Zum sicheren Verschließen wird auf der Gegenseite ebenfalls ein Stab eingeschoben. Der Fuß des Turmes beherbergt ein Metallgewicht, um die Standsicherheit bei ausgeschwenkten Fächern zu gewährleisten.

 
Schwebend Schlafen !
von Christian Kehlenbeck aus Bremen


Was als Studienprojekt begann, habe ich dann auch in die Tat umgesetzt!

Entwurfsidee ist, mit den Tatsachen bestehender Möbel zu brechen: Normalerweise steht ein Bett mit 4 Beinen auf dem Boden und besteht aus 2 Seitenteilen, einem Kopf und einem Fußteil, welche an den Ecken verbunden sind.

Dieses Bett ist anders: Es schwebt über dem Boden und die Ecken sind fest verbunden!

Es schwebt natürlich nicht wirklich sondern wird von unsichtbaren Stützen getragen - und zwar sind die Ecken fest verbunden, zerlegen lässt sich das Bett aber trotzdem !

 
Verpackung mal ganz anders
von Thomas Mitterer aus 83043 Bad Aibling


Was aussieht wie ein Geschenk, ist die Verpackung für das Geschenk gewesen.

Dieses Kästchen besteht aus Nußbaum und Ahornholz. Es ist alles mit Schwalbenschwanz-Zinken verbunden.(alle mit der Hand herausgearbeitet)

Die oberen Ecken des Deckel sind auf 45° zusammen gezinkt. Die Deckelplatte selbst besteht aus einer Multiplexplatte.

Darauf habe ich ein Nußbaum und Ahorn Furnier in Form von Dreiecken eingeschnitten und auffurniert.

Die Innenseiten sind mit einem roten Samtstoff ausgekleidet. Deckel und Unterteil sind mit verdeckten Scharnieren verbunden.

Zu guter letzt ist alles mit einem seidenmatten Lack lackiert.

 
Gesellenstück fit für den PC
von Boris Bott aus Ohne Ort


Diesen Schreibtsch (mein Gesellenstück) habe ich selbst entworfen und gebaut(07). Die Tischplatte aus Makassar-Ebenholz auf MDF furniert wurde per CNC-Technik gefräst und an der Tischfräse abgeschrägt. Sie passt sich durch ihre organische Form dem Körper an und hilft somit beim effektiven Arbeiten. Unterstützt wird dies durch ihre besonderes große Ablagefläche. Sie ist geeignet an der Wand oder mitten im Raum zu stehen.

Der PC-Korpus aus Birke Messerfurnier beinhaltet einen Schubkasten mit vorgesetztem Hinterstück um die Kabel für den PC im hinteren Teil des Korpusses durchzuleiten, die durch einen Kabeldurchlass auf die Arbeitsfläche gelassen werden. Er ist zur Aufbewahrung von CDs ausgelegt und mittels eines Flügelriegelschlosses absperrbar. Um problemlos an die Kabel des PCs zu kommen, besteht die Rückwand aus einem Rahmen mit 2/3 Falz, der per Magnetschnäppern befestigt ist. Als Füllung habe ich ein poliertes lackiertes Lochblech verwendet.

Der Schubkastenkorpus hat ein durchgängiges Furnierbild, das fortläuft. Die unterste Schublade ist für ein Hängerregister vorgesehen.

 
Trommel und Tisch
von Konstantin Kleiner aus Obing


Das afrikanische Basstrommelset dient meinem zweiten Hobby.
Es wurde in Fassbauweise aus Eichenholz gefertigt und mit roher Kuhhaut bespannt. Bestehend aus Doundoun H/d 66/45cm, Sangban 56/40cm und Kenkeni 46/35cm.

Der Küchenarbeitstisch ist auf Wunsch meiner Frau als zusätzliche Arbeits- und Ablagefläche entstanden. Passend zum Rest der Küche in Ahorn geölt (Platte) und Altfichte gebeizt (Gestell). Ein Mehlbrett als Einschub unter den 4 Schüben lässt sich herausnehmen und auflegen.

 
Werken in Holz
von Horst Kontak aus 16928 Pritzwalk


Mitte der 80- ziger Jahre hatte ich in der Bunten Stube von Ahrenshoop eine kleine Cocobolo Holzdose von Lüder Baier in der Hand, daß wars, danach hatte ich immer unbewussterweise gesucht. Ich fing an zu drechseln, mehr dazu unter www.horstkontak.de .
 
Rustikaler Waschtisch
von Antje Herrmann aus Thale


Dieser Waschtisch ist komplett aus historischem Altholz (Eichenbalken aus Fachwerkhäusern) gearbeitet worden. Risse und Löcher wurden belassen um den Charme des alten Holzes nicht zu verbergen. Die Oberflächen wurden geölt.
 
Gartenschrank
von Antje Herrmann aus Thale


Aus massivem Lärchenholz mit Zedernschindeln. Accessoires aus Teakholz.
 
Eichenbett mit Holzverbindungen
von Julio Kuntz aus Neudenau


Dieses Bett wurde für meine kleine Tochter gebaut. Es sollte massiv, mit metalllosen Verbindungen und leicht zerlegbar sein. Es sollte auch sehr schlicht sein, wie das Bett von der großen Tochter. Die heimischen Eichenbretter waren aus einem geschenkten Stamm mit 4m x 60cm Durchmesser. Die habe ich sägerau bekommen und 6 Jahren bei mir getrocknet. Die Zapfenverbindungen habe ich mit selbstgemachten Eichendübeln befestigt. Bohrungen auf der inneren Seite ermöglichen das Raustreiben der Dübel und ein leichtes zerlegen des Bettes. Das neue Bett hat der größeren Tochter so gut gefallen, das sie es der kleineren "abgeschwätzt" hat.
 
Bett aus Lärche
von Dieter Damhues aus Gescher


Wieder einmal ist in unserer Werkstatt, ein aus Ihrer tollen "Holzwerken"-Zeitschrift (Februar 07), ein Nachbau entstanden.

Diesmal keine Gartenmöbel, sondern ein edles französisches Bett (1400 x 2000), nicht aus Kirsche doch aus feinjähriger süddeutscher Lärche.

Bei dem Bau des Bettes ist zum ersten Mal jeder Arbeitsschritt (Abrichten, Aushobeln etc.) bei uns selber ausgeführt worden. Die gesamte Fertigung des Bettes, einschließlich der Einkauf der Ware, lief nicht etwa im Urlaub, sondern nach bzw. vor der regulären Arbeitszeit ab. Gerade die Arbeit "ohne Ertragsdenken" macht kreativ. Wenn sich daraus Ertrag ergeben sollte, ist es auch okay.

Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Sehen sie selbst auf diesen Bildern,

Schöne Grüße aus Gescher,

Mario(Azubi),

Dieter(wieder zum Schreiner erweckt)

 
Schalen
von Wolfgang Helbig aus Osnabrück


Das erste Bild zeigt eine Schale aus Hainbuche, 390 Millimeter im Durchmesser, mit kleinen Kugeln aus Padouk.

Auf dem zweiten Bild ist eine Nussbaum-Schale zu sehen, die innen vergoldet wurde. Ihr Durchmesser beträgt 260 Millimeter.

 
Schönes aus Holzresten
von Jürgen Behrendt aus Dauchingen


Aus Edelholzresten mache ich in Verbindung mit Edelsteinen kleine Schmuckstücke. Die Hölzer sind fein poliert und bleiben unbehandelt, mit der Zeit werden sie immer schöner. Die Edelsteinkugeln sind entweder eingeklebt oder drehbar auf einem kleinen Stift gelagert. Passend zu den Colliers mache ich auch die Ohranhänger.

Somit bekommt auch der Hobbyraum eine ganz andere "Daseinsberechtigung", wenn man seiner Frau ab und zu einmal etwas Besonderes bastelt.

 
92 Verbindungen für ein Himmelbettchen
von Steffen Mielke


Eine Arbeit wie ein Traum: Als sich Töchterchen Elena ankündigte, ging Steffen Mielke aus Waren an der Müritz in die Werkstatt. Heraus kam er nach fast 200 Stunden Arbeit mit einer beeindruckenden Leistung. Das Kinderbettchen fertigte er aus mecklenburgischer Eiche, die er nach der Trocknung noch im Sägewerk selbst aussuchte. Nach dem Grobzuschnitt per Handkreissäge kam seine alte Raubank zum Einsatz, die Sprossen und Zargenteile glättete. Sage und schreibe 92 echte Zapfenverbindungen brachte der HolzWerken-Leser ins Material, und zwar nach eigenem Bekunden mit Japan-Säge und Beitel.

Die Holznägel der Rahmenkonstruktion und des 10-fach höhenverstellbaren Lattenrostes wurden aus Eichenholz geschnitten, die Holznägel der Sprossen fertigte Mielke aus Wenge. Das Bettchen ist durch Schraubbeschläge in fünf Teile zerlegbar; das Matratzenmaß entspricht dem Standard von 140 mal 70 cm.

Die zwölf Füllungen aus Bambus sind ebenfalls handgefertigt " aus alten Rollos. Seit kurzem schläft bereits eine neue Bewohnerin in dem Bett: Joelin, das zweite Töchterchen der Familie.

 
Es gibt (fast) nichts, was sich nicht drechseln ließe
von Rudolf Meier


Es gibt kaum einen Gegenstand im Haushalt, den man nicht auch aus gedrechselten Langhölzern fertigen könnte: Lampenschirme, einen Teewagen und vieles mehr: Unser Leser Rudolf Meier aus Weil am Rhein drechselt solche Dinge für sein Leben gern und ist auch dabei, wenn ein Dirigent nach einem Notenpult fragt. Maßgeschneidert auf die Körpergröße des Musikers sollte es sein, und so wurde es dann auch gedreht, wie das Foto aus Meiers Werkstatt beweist. Einem eigenen Entwurf folgte auch der Zeitungsständer aus Eiche, den der Holzwerker dort ebenfalls gestaltete.
 
Riegelahorn lässt schöne Töne erklingen
von Andreas Hannen


Seit 30 Jahren spielt Andreas Hannen begeistert Gitarre. Doch zur eigentlichen Musik hat der HolzWerken-Leser noch ein weiteres Hobby entdeckt: die Arbeit mit Holz. Was lag da näher, als beide Leidenschaften zu kombinieren " zumal es immer einer von Hannens Träumen war, ein Top-Instrument zu besitzen und zu spielen. Der heute 43-jährige Tierarzt las sich in die Welt des Instrumentenbaus ein, nd mit viel Geduld und zahlreichen Stunden investierter Arbeit entstanden zahlreiche Instrumente. Mittlerweile hat sich auch schon einiges angesammelt von der Jazz- über eine akustische und auch eine E-Gitarre. Doch Hannens Lieblingstück aus Riegelahorn und Ebenholz ist ein Banjo, das ebenfalls in seiner Werkstatt entstand " und das er gerne in der HolzWerken-Lesergalerie zeigt.
 
Schreibtisch auf besonderen Wunsch der Dame
von Horst Brändle


Es war Liebe auf den ersten Blick: Als HolzWerken-Leser Horst Brändle mit seiner Frau in Wales urlaubte, wohnten sie in einem kleinen Cottage. Und dort verguckte sich die Gemahlin in einen Damenschreibtisch, einen sogenannten ?Bonheur du Jour?, aus der Zeit Eduard VII. Brändle blieb nicht untätig, fotografierte und vermaß das Stück genau. In der heimischen Werkstatt entstand die Replik, die sich sehen lassen kann: Statt Mahagoni wählte Brändle Apfelholz, der Behälter für die Schreibutensilien ist mit Apfelbaum furniert und hat Fächer aus Nussbaumholz. Das Schreibleder und die Intarsie im Aufsatz bezog Brändle in England. Der Mühe Lohn: Eine bleibende Urlaubserinnerung der ganz besonderen Art.
 
Solider Freundschaftsdienst aus Lärche
von Guido Gorny


Ein echter Freundschaftsdienst kann so praktisch sein. Und so ansehnlich: HolzWerken-Leser Guido Gorny hat einem seiner Freunde auf dessen besonderen Wunsch eine ganze Küche gebaut. Sie ist in dreischichtiger Lärche aufgebaut (das Schubkasten-Detail zeigt ein Konstruktionsbeispiel). Die Materialien wählte Gorny ganz nach den Anforderungen: Die Arbeitsplatte besteht aus Granit, das Spülbecken aus Keramik. Spezielle Kindersicherungen schützen die Schränke vor neugierigen kleinen Plünderern. Außerdem schonen sie zarte Fingerchen. Gelernt hat Guido Gorny seine Fähigkeiten übrigens in einem Küchenbau-Kurs bei HolzWerken-Autor Guido Henn.
 
Zapfenschneider fügt Holz zu Hockern
von Miriam Steup


Mit einem Zapfenschneider von Veritas schafft Miriam Steup Grünholzmöbel der ausgefallenen Art. Diese Barhocker beweisen, was solide Technik, gepaart mit einer guten Portion Kreativität, an Ergebnissen hervorbringen kann. Und wenn sie dann noch in einem stilecht rustikalen Ambiente stehen, kommen sie erst richtig zur Geltung. Der Clou bei Zapfenschneidern: Werden sie wie bei Miriam Steup an Grünholz angesetzt, kann in den meisten Fällen auf Leim oder Kleber verzichtet werden.
 
Hauchdünner Blickfang in Araukarie
von Martin Janicki


Intarsien sind seine Leidenschaft und ebenso das Drechseln. HolzWerken-Leser Martin Janicki arbeitet als Tischler in der Holzverarbeitung. Aber erst abends und am Wochenende kann er seiner Leidenschaft für den Werkstoff und seine künstlerische Ader so richtig ausleben. Der beste Beweis sind die Fotos seiner Arbeiten, die er der Lesergalerie geschickt hat. Die Vase in Araukarie drehte er auf bis zu drei Millimeter Wandstärke herunter ? da war besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. Welch starken Eindruck Holzkombinationen machen, beweist Janickis elegante Schale. Ahorn und Sapeli verleimte er für den Rohling. Fertig gedrechselt und geölt ist sie ein wahrer Blickfang.
 
Kirschbaum mit fünf Ecken
von Antje Herrmann


Möbel, massiv und von Hand gefertigt: Das ist die Spezialiät unserer Leserin Antje Herrmann. Für ihre Sitzgruppe verwendete sie ausgesuchtes Kirschholz und brachte es in ihrer kleinen Werkstatt nach eigenen Entwürfen in Form. So entstand diese einladende Sitzgruppe mit Tisch und Stühlen. Gerade die ungewöhnlichen Lehnen machen die Stühle zu einem Unikat.
Die 41-Jährige arbeitet seit fünf Jahren intensiv mit Holz und entwickelt dabei pfiffige eigene Ideen. Wie den fünfeckigen Kleiderschrank, bei dem sie Kirsche und Kiefer kombinierte. Er passt sich perfekt in eine Ecke des Raumes ein und ist deshalb ein echter Raumsparer.

 
O-Daiko - Japanische große Trommel
von Oliver Boldt aus Hamburg


HolzWerken Leser Oliver Boldt ist begeisteter Handwerker und Musiker. Nach der Schule machte er eine Ausbildung zum Maschinenschlosser. Anschließend wechselte er aber in die Informatik und studierte Softwaretechnik. Sein erstes selbstgebautes Musikinstrument war ein australisches Didgeridoo. Bei dem Harfenbauer Martin Gust baute er zwei Keltische Harfen und erlernte den Umgang mit den wichtigsten Holzbearbeitungsmaschinen.
Für seine Japanische Trommelgruppe baute er seit dem Jahr 2000 zahlreiche kleine und mittlere Trommeln. Was noch fehlte war die O-Daiko. Die große Trommel ist das Zentrum jeder Taiko-Gruppe. Kaufen kann man solch ein Instrument auch, aber es ist unerschwinglich. Glücklicherweise war die kleine Holzwerkstatt mittlerweile eingerichtet. In 9 1/2 Monaten Bauzeit entstand so die O-Daiko. Der Korpus ist aus 40 Dauben verleimt, jede ist 40-70mm stark. Die 2,5mm dicke Kuhhaut wurde mit Hilfe von hydraulischen Wagenhebern über den Korpus gezogen und dann festgenagelt. Mit einem Durchmesser von 1m und ca. 55kg Gewicht ist die O-Daiko dann noch einigermaßen transportabel. Solch eine Trommel ist ein Erlebnis für die Sinne. Neben der schönen Aussehen hat sie eine durchdringenden Klang und erzeugt einen Windzug beim Schlagen, als würde ein Motorrad dicht vorbeifahren.
In Japan erzählt man, wie kleine Kinder beim Schlagen der O-Daiko sanft in den Schlaf gewogen werden.

 
Historische Karre - (fast) zu schade für den Garten
von Willi Meiners aus Bohmte


Ein Stück, das jeden Kenner mit der Zunge schnalzen lässt: HolzWerken-Leser Willi Meiners aus Bohmte hat eine historische Schubkarre nachgebaut, mit der sich unsere Vorfahren in Wald und Moor mit Brennbarem versorgt haben. Die Karre fertigte Meiners bis auf die Beschläge komplett aus Eiche, die Holme verleimte er aus neun Millimeter dicken Schichten bogenförmig. Die Querträger sind eingezapft und mit Keilen gesichert, das Rad kugelgelagert.
Der 55-jährige Maschinenbau-Ingenieur hat vor 25 Jahren die Liebe zum Holz entdeckt. Da begann er gemeinsam mit seiner Frau, ein Fachwerkhaus zu renovieren. Heute reicht seine Begeisterung bis ins letzte Detail: Das Karrenrad kann für weiche Böden mit einem Rollband verbreitert werden. Das ungewöhnliche Gefährt hat Meiners nach eigenem Entwurf in 80 Stunden Arbeit gebaut. Anregungen entnahm er einem Reprint des Buches "Der Stellmacher", das Wilhelm Rausch 1899 verfasste. Nach einer Zeit als eindrucksvolles Schaustück nutzt Meiners sein Werk heute tatsächlich für Brennholz und Grasschnitt. "Ohne Schäden!" freut er sich.

 


   

Ansprechpartner:
Manuela Daher
Tel: +49 511 9910-305
Fax: +49 511 9910-013
Mail an Manuela Daher






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