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Werkstatt: Montag, 25. März 2013

Viel zu selten genutzt: Gedrehte Schiene schafft Fingern Platz

Alle Maschinen, ob stationär oder für den Handbetrieb, sind heute mit Sicherheitsbauteilen ausgerüstet, die aber nur richtig angewendet auch die Sicherheit erhöhen. Der Parallelanschlag an der Tischkreissäge ist da das beste Beispiel.

So liegt sie richtig. Die Schiene am Parallelanschlag lässt sich so drehen, dass den Fingern genug Platz bleibt (für das Foto wurden Schutzhaube und Spaltkeil entfernt).

So liegt sie richtig. Die Schiene am Parallelanschlag lässt sich so drehen, dass den Fingern genug Platz bleibt (für das Foto wurden Schutzhaube und Spaltkeil entfernt).

Die Maschinen sind auf dem eigentlichen Anschlagkörper mit einem verschiebbaren Stranggussprofil aus leicht spanbarem Aluminium ausgerüstet. Auf den ersten Blick hat dieses Anschlaglineal einen seltsamen Querschnitt, der sich aber durch seine Doppelfunktion erklärt: Im Normalbetrieb, etwa beim Zuschnitt von Platten auf Breite, dient die breite Kante des Profils als Anschlagfläche. Der Clou und oft unbekannt: Das Anschlaglineal lässt sich aus seiner Halterung herausziehen. Um seine Längsachse gedreht, wird es so wieder eingesteckt, dass Platz für die eigenen Finger entsteht. Denn dann streckt sich nur noch ein flacher Alu-Streifen dem Sägeblatt entgegen. Das ist wichtig beim Schneiden schmaler Leisten. Beim hohen Anschlag hätten die Finger (oder besser: der Schiebestock) nicht genügend Sicherheitsabstand zum Sägeblatt. Das gedrehte Anschlagprofil hingegen lässt der Hand viel mehr Raum für die sichere Arbeit. Trotzdem ist es sinnvoll, weiterhin zum Schiebestock zu greifen.

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