Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Wissen > Tipps & Tricks > Werkstatt > Verleim-Hilfen: Die dritte Hand fehlt nich...

Werkstatt

Werkstatt: Dienstag, 18. Dezember 2012

Verleim-Hilfen: Die dritte Hand fehlt nicht länger

Das haben Sie sicher auch schon mal erlebt: Man hält die Zwinge in der einen Hand, versucht mit der anderen das Werkstück auszurichten und sucht vergeblich nach der dritten Hand, die die Zwinge dann genau am Werkstück ansetzt.

Die Platten stehen sicher in den Nuten der Holzklötze. So können Sie in Ruhe den nächsten Arbeitsschritt vornehmen.

Die Platten stehen sicher in den Nuten der Holzklötze. So können Sie in Ruhe den nächsten Arbeitsschritt vornehmen.

Abhilfe schafft in dieser kniffligen Situation ein einfaches 120 mm großes quadratisches und circa 25 mm dickes Holzklötzchen mit einer gekreuzten Nut. In diese Kreuznut wird das Werkstück einfach lose eingesteckt und man hat so bei einer entsprechenden Anzahl von Klötzchen schnell den gesamten Möbelkorpus aufgestellt. Jetzt können Sie sich bequem auf das Ansetzen der Zwingen konzentrieren. Die Herstellung der Nutkreuze überlassen Sie am besten einem Frästisch und einem Nutfräser. Fräsen Sie die Nutbreite in zwei Arbeitsgängen und achten Sie darauf, dass Sie beim zweiten Durchgang im Gegenlauf fräsen. Sollten Sie keinen Frästisch besitzen, können Sie die rund 10 mm tiefen Nuten auch auf einer Kreissäge herstellen. Sie müssen dann aber mehrere Sägeschnitte nebeneinander herstellen, bis die gewünschte Nutbreite erreicht ist.

Benutzen Sie beim Fräsen der Nuten unbedingt den Queranschlag des Frästisches und fräsen Sie die komplette Nutbreite in zwei Schritten

Benutzen Sie beim Fräsen der Nuten unbedingt den Queranschlag des Frästisches und fräsen Sie die komplette Nutbreite in zwei Schritten

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Bewerten:

  • Derzeit 5 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Melden Sie sich an oder Registrieren Sie sich um die Seite zu bewerten. Bewertung: 5/5 (7 Stimmen gezählt)
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

HolzWerken Abonnement

HolzWerken im Kombi-Abo!

Zeitschrift Fächer hoch

Jetzt abonnieren und alle Vorteile nutzen: Im Kombi-Abo lesen Sie HolzWerken als gedruckte Ausgabe und zusätzlich digital für unterwegs oder zu Recherchezwecken mit persönlicher Merkliste.

Hier bestellen!

Verwandte Inhalte

Oft sind die Finger einfach zu kurz: Etwa, wenn man an einer nicht mehr zugänglichen Stelle eine Gewindemutter vor das Ende einer Schraube halten muss, damit diese erst einmal greifen kann.

Das Verleimen von Massivholzriegeln zu einem breiteren Brett wird durch einen un­umgänglichen Zwischenschritt in die Länge gezogen: Nach dem Zuschnitt auf Breite müssen die Kanten abgerichtet werden, damit die Leimflächen schnurgerade und keinerlei Sägemarken mehr sichtbar sind. In der kleinen Werkstatt kann diese Arbeit statt auf der stationären Kreissäge und der Abrichte auch mit Handkreissäge und Handhobel ablaufen. Und: Es dauert nicht einmal länger.

Was beim Rückwärtsfahren hilft, kann in der Werkstatt nicht so schlecht sein: Ein kleiner Spiegel, immer einsatzbereit und überall aufstellbar, kann hier sehr gute Dienste leisten. Zum Beispiel beim Schneiden einer Schlitz- und Zapfen-Verbindung.