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Werkstatt: Montag, 22. Juli 2013

Tiefenlehre für die Handkreissäge

Die Handkreissäge auf eine exakte Schnitttiefe einzustellen, ist mitunter ein langwieriges Unterfangen: Man muss die Maschine selbst halten und dann noch die Höhe exakt einstellen, bevor die Säge von der Kante abrutscht, auf der man sie vorsichtig abgestützt hat. Schnelle Abhilfe schafft in dieser Situation eine selbstgebaute Tiefenlehre.

Tiefenlehre für die Handkreissäge

Tiefenlehre für die Handkreissäge

Sägen Sie in ein gehobeltes Kantholz (etwa aus Fichte) im Abstand von etwa anderthalb Zentimetern verschieden tiefe Schlitze. Das Kantholz sollte so breit sein, dass die Maschine sicher darauf abgestellt werden kann und etwa zwei oder drei Zentimeter höher als der Radius des Sägeblattes. Die Tiefe der Schlitze richtet sich einerseits nach den gängigen Plattenstärken: Jeweils etwa zwei Millimeter mehr für Plattenzuschnitte. Andererseits können Sie 
Maße für verdeckte Schnitte vorbereiten, etwa in 5-Millimeter-Schritten. Vielleicht haben Sie bereits bestimmte Tiefeneinstellungen, die häufiger vorkommen. Die Schlitze in der Tiefenlehre sollten deutlich breiter sein als das Sägeblatt der Handkreissäge. An jedem Schlitz notieren Sie dessen Tiefe. So können Sie in Zukunft ganz einfach die Handkreissäge auf das Kantholz stellen, das Sägeblatt bis auf den Schlitzgrund herunter ausfahren und arretieren. Diese Tiefenlehre kann auch auf der Tischkreissäge eingesetzt werden: Hier wird die Lehre über dem Sägeschlitz positioniert und das stehende Sägeblatt langsam nach oben gefahren.

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