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Werkstatt: Montag, 18. November 2013

Lange Zwingen allein ansetzen

Sobald die Zwinge länger ist als der Arm reicht, ist sie schwer zu koordinieren. Trotzdem kann es vorkommen, dass ein Projekt genau diese Anforderung an den Holzwerker stellt. Wer keinen menschlichen Verleimpartner findet, muss ganz schön zirkeln, um die lange Zwinge wirksam anzubringen.

Lange Zwingen einsetzen. Foto: Heiko Stumpe

Lange Werkstücke verleimen ist ein Kinderspiel mit dem Drei-Zulagen-Trick.

Denn je länger die Zwinge ist, desto schwerer ist sie. Doch auch wer allein in der Werkstatt mit dieser Aufgabe steht, kann mit einem einfachen Trick zu einem sauber verleimten Ergebnis gelangen. Dafür benötigen Sie pro langem Zwingenkopf drei Zulagen.
Eine lange Zulage (1) schützt das Werkstück vor Abdrücken der langen Zwinge und kann so lang sein wie das Werkstück breit ist, denn auf der anderen Seite wird ja ebenfalls eine Zwinge angesetzt. Eine kurze Zwinge hält die beiden kurzen, schmaleren Zulagen (2 und 3). Sie sitzen somit direkt unterhalb der Position, auf die mit der langen Zwinge Druck aufgebaut werden soll. Zulage 2 stützt den Kopf, während Zulage 3 das Werkstück vor Beschädigungen durch die kurze Zwinge schützt. Zusammen halten sie Zulage 1 in Position. So bleibt die Hand frei, um die lange Zwinge problemlos anzusetzen.
Denn nun können Sie den Kopf der großen Zwinge einfach auf Zulage 2 auflegen. Ganz bequem können Sie nun den Zwingenfuß der großen Zwinge mit einer vierten Zulage ansetzen und festziehen. So gelingt die Verleimung auch über lange Strecken (von) ganz allein.

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