Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Wissen > Tipps & Tricks > Werkstatt > Gutes Licht zum Arbeiten: Gekreuzte Röhren...

Werkstatt

Werkstatt: Montag, 25. März 2013

Gutes Licht zum Arbeiten: Gekreuzte Röhren vermeiden Schattenwurf

Es ist kaum vorstellbar, wie Handwerker in vergangenen Jahrhunderten die tollsten Leistungen in Möbelbau, Schnitzerei und im Drechselhandwerk vollbracht haben: Sie hatten doch kaum mehr als eine Öllampe oder einem Kienspan als Lichtquelle. Heute ist eine gute Beleuchtung der Werkstatt insgesamt und der einzelnen Arbeitsplätze selbstverständlich.

Gutes Licht in der Werkstatt ist eine Voraussetzung für saubere Arbeit.

Gutes Licht in der Werkstatt ist eine Voraussetzung für saubere Arbeit.

Doch wie strahlt's am besten? Gut geeignet ist indirekte Beleuchtung (bei weißen Decken und Wänden), da so der direkte Blick ins Helle vermieden werden kann. Dann können auch Baustrahler zum Einsatz kommen, die aber Stromfresser erster Güte sind. Ähnlich verhält es sich mit heute günstig zu habenden Deckenflutern, die leider obendrein wie Staubsammler wirken. Wer es lieber direkt mag, kann seine Werkstatt auch mit sparsamen Neonröhren ausrüsten. Wer nur einen der stabförmigen Lichtspender unter die Decke schrauben will, sollte eines beachten: Der Schattenwurf von nur einer Lichtquelle ist sehr hart. Am besten werden zwei Neonröhren kreuzweise (und entlang der Raumdiagonalen) angebracht, dann decken sich die Schatten in der Regel nicht mit den Kanten von Hobelbank oder Kreissäge. Wenn Sie viel mit Beizen und Farben arbeiten, so lassen Sie sich vom Farbeindruck des künstlichen Lichts nicht täuschen. Den besten Eindruck von einer Farbe gibt es immer noch im Tageslicht.

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Bewerten:

  • Derzeit 4.5 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Melden Sie sich an oder Registrieren Sie sich um die Seite zu bewerten. Bewertung: 4.5/5 (2 Stimmen gezählt)
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

HolzWerken Abonnement

HolzWerken im Kombi-Abo!

Zeitschrift Fächer hoch

Jetzt abonnieren und alle Vorteile nutzen: Im Kombi-Abo lesen Sie HolzWerken als gedruckte Ausgabe und zusätzlich digital für unterwegs oder zu Recherchezwecken mit persönlicher Merkliste.

Hier bestellen!

Verwandte Inhalte

Wenn empfindliche Materialien wie Holz einmal in den Schraubstock sollen, dann braucht es eine Zulage, damit sich die geriffelten Backen nicht eindrücken. Filz, stabiler Kunststoff, Leder, Hartgummi oder Weichholz sind gut dafür zu gebrauchen.

Passende Zulagen sind bei schrägen Bauteilen oder solchen mit Rundung oft nur sehr aufwändig herzustellen.

Kein Werkzeug ist so wichtig wie die Hobelbank. Doch im harten Werkstatteinsatz lauern Gefahren für sie: Kratzer, verzogene Spannzangen und vieles mehr. Worauf Sie bei der Pflege Ihrer Hobelbank achten sollten, sehen Sie hier im HolzWerken-Video!