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Tischlern

Tischlern: Montag, 18. Februar 2013

Zwingen beim Verleimen ansetzen: Kampf der Tonnenform

Verleimungen von großen Flächen wie Tischplatten sind eine besondere Herausforderung. Wenn man Zwingen einsetzt, braucht man jede Menge von ihnen. Je breiter das Stück ist, desto länger müssen die Spannelemente sein. Außerdem bekommt die Platte in der Regel auch umso mehr Fugen, je breiter sie ist.

Wechselseitig angesetzte Zwingen sorgen dafür, dass die verleimte Platte plan wird. Wer einseitig ansetzt, riskiert eine Verformung.

Wechselseitig angesetzte Zwingen sorgen dafür, dass die verleimte Platte plan wird. Wer einseitig ansetzt, riskiert eine Verformung.

Zwingen beim Verleimen ansetzen. Bild: Heiko Stumpe

Der natürlich scheinende Ablauf wäre nun dieser: Die Leimflächen werden eingestrichen, alle Riegel aneinander gerückt und dann werden von oben die Schraubzwingen angesetzt. So ist es praktisch, weil man nicht unterhalb des Werkstücks hantieren muss. Dieses Vorgehen ist aber nicht ratsam. Die einseitig angesetzten Zwingen sorgen nämlich dafür, dass die Platte leicht zu einer Seite rund werden kann wie ein Segment einer Tonne. Im schlimmsten Fall können die Riegel sogar aus den Zwingen herausgeschleudert werden. Daher sollten die Riegel auf Böcken verleimt werden. Dabei werden immer abwechselnd eine Zwinge von unten und eine von oben angesetzt. So halten sich die Kräfte die Waage und der Tonnen-Effekt wird verhindert. Ein praktischer Nebeneffekt: Da die Zwingen nun auf beiden Seiten der Platte überstehen, lässt sich diese Platz sparend an die Seite stellen, ohne umzukippen.

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