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Tischlern: Montag, 3. Juni 2013

Zulagen anpassen: Pressdruck braucht die richtige Richtung

Druck von Zwingen und anderen Spannmitteln ist neben der Größe der ausgeübten Kraft noch durch einen weiteren Faktor bestimmt: Die Richtung eben dieser Kraft. So lange es um rechteckige Verbindungen geht, die mit Druck verleimt werden sollen, muss man sich hierüber keine weiteren Gedanken machen.

Anders sieht es bei Verbindungen aus, die dem rechten Winkel eben nicht folgen: Allein schon das Ansetzen der Zwingen ist schwierig, weil sie auf den entsprechenden Schrägen keinen Halt finden. Kerben in den verwendeten Zulagen schaffen hier den Zwingen den nötigen Platz. Sie lassen sich ganz schnell von Hand, mit der Stich- oder der Bandsäge grob schneiden. Entscheidend ist allein, den richtigen Winkel zu treffen: Der Kopf der Zwinge muss so platziert sein, dass er parallel zur zweiten Fläche läuft. Auf dieser zweiten Fläche setzt die Spindel der Zwinge an. Damit der Druck auch wirklich dort ankommt wo er hin soll – in der Leimfuge – werden die Zulagen und die Zwinge so platziert, dass die beiden genannten Pressflächen insgesamt parallel zur Leimfuge steht. Die Kraft der Zwinge trifft dann perfekt im rechten Winkel auf, was den optimalen Pressdruck ergibt. Falls die gekerbten Zulagen selbst ins Rutschen kommen, werden sie auch selbst mit weiteren Zwingen an Ort und Stelle gehalten.

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