Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Wissen > Tipps & Tricks > Tischlern > Wie Sie den Grundhobel ganz fein einstellen

Tischlern

Tischlern: Montag, 20. Juli 2020

Wie Sie den Grundhobel ganz fein einstellen

Ein klassischer europäischer Grundhobel kommt ohne viel Schnickschnack wie etwa eine Feineinstellung der Tiefe aus. Das macht ihn auch deutlich günstiger.

Und dennoch ist es keine große Kunst, ihn Schritt für Schritt auf die richtige Arbeitstiefe zu bringen: Gehen Sie davon aus, wie dick der Span sein soll, den der Hobel abträgt: Ganz fein, weil die Zieltiefe fast erreicht ist und es auch auf die Oberfläche am Nutgrund ankommt? Oder etwas gröber, damit die Arbeit schneller geht? Greifen Sie dann zu einem Papier in der passenden Stärke – mehr als Visitenkartendicke sollte es aber nicht sein. Lassen Sie im nächsten Schritt das Eisen auf den höchsten Punkt der zu bearbeitenden Fläche ab. Im Bild ist das ein Nutgrund. Ziehen Sie das Eisen noch nicht fest, sondern legen Sie erst das gewählte Papier unter. Nun das Eisen festspannen. Tragen Sie danach alles ab, was dem Eisen im Wege steht. Danach legt wiederum ein (eventuell dünneres) Papier die nächste Einstellung fest.

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Bewerten:

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Melden Sie sich an oder Registrieren Sie sich um die Seite zu bewerten. Bewertung: 0/5 (0 Stimmen gezählt)
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

HolzWerken Abonnement

HolzWerken im Kombi-Abo!

Zeitschrift Fächer hoch

Jetzt abonnieren und alle Vorteile nutzen: Im Kombi-Abo lesen Sie HolzWerken als gedruckte Ausgabe und zusätzlich digital für unterwegs oder zu Recherchezwecken mit persönlicher Merkliste.

Hier bestellen!

Verwandte Inhalte

Schnell mal einen Hobelstrich an der Kante entlang – und schon hat man sich eine Macke ins Werkstück gedrückt, weil der harte Bankhaken aus Metall sich ins weiche Holz gedrückt hat. Mit Bankhaken aus Holz passiert Ihnen das künftig nicht mehr.

Natürlich kann das die Oberfräse: Kanten fasen. Sie erzeugt wunderbar gleichmäßige Schrägen rings um das Werkstück. Aber es geht auch stromlos – mit dem Holz- oder Metallhobel. Unser Video auf unserer Internetseite zeigt, wie das geht (www.holzwerken.net/holzwerkenTV/Moebelbau/Ganz-schoen-schraeg-Kanten-fasen-mit-dem-­Hobel).

Hier wird gezeigt, dass es wichtig ist, die Hübe des Hobels zu zählen, um gleichmäßige Fasen zu erzeugen. Bei schmaleren Fasen ist das der beste Weg.

Um Hobelstöße abzufangen, muss das Stück in Arbeit nicht unbedingt bombenfest eingespannt sein: Es bekommt die Krafteinwirkung ja immer aus der gleichen Richtung und durch den Andruck des Hobels wird es auch von oben in Position gedrückt.