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Tischlern

Tischlern: Montag, 11. Februar 2013

Wenn es knapp wird: Fälschung ist völlig in Ordnung

Sie haben ein schönes Schränkchen vor dem geistigen Auge und auch das passende Schnittholz. Dumm nur, wenn das Holz um einige Zentimeter zu kurz ist, um die gewünschten Schlitz-und- Zapfen-Verbindungen herzustellen. Das Projekt deswegen kippen?

Lose oder falsche Zapfen eröffnen Spielräume bei der Möbelkonstruktion und -gestaltung. Dabei machen sie auch im Langholz eine gute Figur.

Lose oder falsche Zapfen eröffnen Spielräume bei der Möbelkonstruktion und -gestaltung. Dabei machen sie auch im Langholz eine gute Figur.

Das ist nicht nötig, wenn Sie sich einfach einer Fälschung bedienen: Falschen Zapfen! Ein solcher Zapfen wird genauso eingesetzt wie ein angeschnittener Artgenosse. Nur, dass er auch auf der Hirnholzseite mit einem Schlitz versehen wird. Der Zapfen selbst kann dann aus einem Reststück (meist desselben Holzes) gefertigt werden und wird passend stramm in beide Seiten der Verbindung eingeleimt. Diese Verbindungsart wird auch loser Zapfen genannt und kann sogar zu dekorativen Zwecken eingesetzt werden. Dann wird für ihn farblich stark anderes Holz eingesetzt, das aber die gleichen Festigkeitsansprüche erfüllt.

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