Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Wissen > Tipps & Tricks > Tischlern > Wenn Schaftfräser wandern

Tischlern

Tischlern: Montag, 21. Januar 2013

Wenn Schaftfräser wandern

Gefahr im Verzug: Wenn Schaftwerkzeuge in der Oberfräse nicht richtig festsitzen und sich bei der Arbeit in der Spannhülse verdrehen, kann das zu schweren Unfällen führen. Ob sich ein Fräser in der Aufnahme dreht, lässt sich leicht feststellen.

Ein Strich über Werkzeugschaft und die Spannhülse verrät, ob der Fräser richtig in der Oberfräse fixiert ist. Wenn sich die Strichhälften nicht mehr decken, muss gehandelt werden.

Ein Strich über Werkzeugschaft und die Spannhülse verrät, ob der Fräser richtig in der Oberfräse fixiert ist. Wenn sich die Strichhälften nicht mehr decken, muss gehandelt werden.

Dazu einfach mit einem Filzstift einen durchgehenden Strich über Fräserschaft und Spannhülse ziehen. Nun einige kräftige Testfräsungen ausführen und überprüfen: Sind die beiden Strichhälften immer noch in perfekter Deckung zueinander? Wenn nicht, stimmt der Sitz des Werkzeugs nicht und es muss Abhilfe geschaffen werden: Bauen Sie den Fräser aus und säubern Sie den Schaft und vor allem die Spannhülse und die eigentliche Werkzeugaufnahme. Eine kleine Bürste kann dabei helfen. Nun wird der Test erneut durchgeführt. Wenn sich der Fräser wieder in Relation zur Spannhülse verdreht, sollten Sie diese mitunter wechseln und die Werkzeugaufnahme überprüfen.

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Bewerten:

  • Derzeit 5 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Melden Sie sich an oder Registrieren Sie sich um die Seite zu bewerten. Bewertung: 5/5 (3 Stimmen gezählt)
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

HolzWerken Abonnement

HolzWerken im Kombi-Abo!

Zeitschrift Fächer hoch

Jetzt abonnieren und alle Vorteile nutzen: Im Kombi-Abo lesen Sie HolzWerken als gedruckte Ausgabe und zusätzlich digital für unterwegs oder zu Recherchezwecken mit persönlicher Merkliste.

Hier bestellen!

Verwandte Inhalte

Artikel der Kategorie: Tischlern

Eine Maßleiste mit Geschichte

Amerikanische Bezeichnungen haben oft einen malerischen Klang. Aber was zum Beispiel soll ein "Story Stick" sein und was hat dieser "Geschichten- Stock" mit Holz zu tun? Eine ganze Menge: Hinter der hübschen Bezeichnung verbirgt sich die Idee, die man auf Deutsch ganz nüchtern mit "Rissleiste" bezeichnen kann. Sie ist beim Anreißen von einfachen bis sehr komplizierten Möbelprojekten eine unschätzbare Hilfe.

Beim Fertigen traditioneller Holzverbindungen von Hand, wie etwa Zinkenverbindungen oder Schlitz und Zapfen, muss der Sägeschnitt exakt bis zum Grund der Verbindung ausgeführt werden. Auf der Ihnen zu gewandten Werkstückseite sehen Sie den Riss deutlich und können rechtzeitig mit dem Einschnitt stoppen.

Zinken, durchgestemmte Zapfen und ähnliche Verbindungen haben eines gemeinsam: Wenn sie richtig ausgeführt sind, schaut das Hirnholz des einen Bauteils einen halben Millimeter aus dem Langholz des anderen heraus. Dieser Überstand wird verputzt, also mit dem Hobel eingeebnet oder weggeschliffen.