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Tischlern

Tischlern: Montag, 29. April 2013

Störendes Luftkissen bei Schubkästen vermeiden

Beim Fertigstellen einer Kommode oder eines ähnlichen Möbels ist es schon so manchem sauer aufgestoßen: Die letzte Schublade schließt gar nicht richtig oder nur durch lang anhaltenden Druck. Warum das so ist, scheint wie ein Rätsel.

Beim Fertigstellen einer Kommode oder eines ähnlichen Möbels ist es schon so manchem sauer aufgestoßen: Die letzte Schublade schließt gar nicht richtig oder nur durch lang anhaltenden Druck. Warum das so ist, scheint wie ein Rätsel. Das Phänomen tritt immer dann auf, wenn das Möbelstück durch seine Bauart den Schubkasten eng umschließt. Ein sehr geringer Abstand sieht zwar elegant aus, wird aber zum Problem: Der Schubkasten fährt wie ein Kolben in ein Luftkissen, das sich durch die kleinen Spalten nur sehr langsam abbauen kann. Das geschieht immer dann, wenn das Hinterstück des Schubkastens genauso hoch ist wie der Rest des Schubkastens. Den störenden Kolbeneffekt vermeiden Sie, indem Sie das Hinterstück mindestens einen Zentimeter schmaler machen: Das öffnet der Luft eine Bahn nach außen. Oft wird diese konstruktive Notwendigkeit genutzt, um den Schubkastenboden zu verschrauben. Dieser wird unter dem schmaleren Hinterstück in die passend genuteten Schubkastenseiten eingeschoben.

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