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Tischlern

Tischlern: Montag, 1. Juli 2013

Spreizen – mit einer ganz normalen Zwinge!

Eine gut gefüllte Batterie von Zwingen sammelt sich bei den meisten Holzwerkern im Laufe der Zeit wie von selbst an: Man kann im Wortsinn nie genug davon haben! Umso perplexer ist man dann, wenn es ausnahmsweise darum geht, etwas spreizen zu müssen: Abgesehen von ultramodernen Kombizwingen sind die herkömmlichen Modelle damit überfordert – sie können Druck nur in eine Richtung ausüben.

Doch es ist gar nicht so schwer, den Druck umzukehren, und zwar mit einer kleinen Vorrichtung aus Kanthölzern: Schneiden Sie eines davon etwas länger als den Zwischenraum, in dem gespreizt werden soll. Zwei weitere Kanthölzer kommen hinzu, beide etwa halb so lang wie das erste. Die beiden kurzen Stücke werden mittig durchbohrt und mit stabilen Schrauben an je ein Ende des langen Holzes geschraubt, so dass sie noch drehbar sind. An jeweils einem Ende bekommen die beiden kurzen Hölzer noch einen um etwa 10° geneigten Absatz, so dass die Zwinge nicht abrutscht. Setzen Sie diese nun an und üben Druck aus, so spreizen sich die gegenüberliegenden Enden.

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So genannte Kantenzwingen sind das Mittel der Wahl, wenn ein Anleimer vor dem Furnieren an die Schmalfläche einer großen Platte gepresst werden soll. Für gelegentliche Arbeiten dieser Art genügt allerdings auch die einfache Variante: Dazu werden zunächst an beiden Enden der Schmalflächen Zwingen aufgesetzt und der bereits mit Leim bestrichene Anleimer locker in diese "Halter" eingelegt.

Druck von Zwingen und anderen Spannmitteln ist neben der Größe der ausgeübten Kraft noch durch einen weiteren Faktor bestimmt: Die Richtung eben dieser Kraft. So lange es um rechteckige Verbindungen geht, die mit Druck verleimt werden sollen, muss man sich hierüber keine weiteren Gedanken machen.