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Tischlern

Tischlern: Montag, 11. März 2019

Selbstgemachte Dübel mit Leimschlitz

Kräftige Verbindungen brauchen kräftige Dübel – also mitunter weit stärker als die normalen sechs oder acht Millimeter Durchmesser. Ein Buche-Rundstab mit 18 oder 26 Millimetern Durchmesser ist leicht zu haben, Dübel solchen Maßes aber eher nicht.

Abschnitte einer solchen Rundstange sind als Dübel gut, aber noch nicht perfekt. Sie benötigen etwas Nacharbeit: Da wäre zunächst einmal die Fase, die sich schleifend schnell anbringen lässt. Doch es gibt mehr zu tun: Ein zylindrischer Dübel wirkt in seinem Loch nun einmal wie ein Kolben, der Leim und Luft am Lochende fängt und komprimiert. Deshalb lässt er sich oft nicht ganz eintreiben. Benötigt werden mindestens ein, besser mehrere Entlüftungs-schlitz(e) längs zur Faserrichtung. Mit einem kleinen Hilfsbrett sind sie auf der Bandsäge schnell gemacht. Bohren Sie dazu nahe der Kante eines dicken Restholzes mehrere Löcher in Dübelstärke. Schneiden Sie das Brett nun so ab, dass sich diese Löcher etwas öffnen. Nun können Sie gleich mehrere Dübel senkrecht einstecken und an der Bandsäge einen millimetertiefen Schlitz sägen. Mehrmals um 60° oder 90° gedreht, bekommt der Dübel nun viele kleine Entlüftungsnuten und ist bestens für den Einsatz geeignet.

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