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Tischlern

Tischlern: Montag, 5. November 2018

Schubkastendoppel bekommt seinen perfekten Sitz

Ein Schubkastendoppel ist ein dekoratives Brett, das vor einen Schubkasten geschraubt oder geleimt wird. Es verdeckt Zinken- oder andere Verbindungselemente ebenso wie Führungsschienen.

Illustrationen: Willi Brokbals

Illustrationen: Willi Brokbals

Und es macht so zum Beispiel eine Kommode richtig elegant. Bei einem Doppel, das in den Korpus eingeschoben wird, sollte für den perfekten Eindruck der Abstand zum Korpus nicht mehr als einen Millimeter betragen. Und das meint: rundum, und überall gleichmäßig.
Klingt schwer? Muss es nicht sein, denn so klappt es gut:
Setzen Sie den fertigen Grund-Schubkasten in seine Führung ein. In das Doppel schlagen Sie auf der Innenseite zwei dünne, weiche Nägel ein (keine Stahlnägel), die Sie auf zwei Millimeter Länge abkneifen.

Schubkastendoppel ausrichten

Stellen Sie dann das Doppel davor und richten Sie mit untergelegten Furnierstückchen den Abstand "oben/unten" aus. Stecken Sie dann noch auf beiden Seiten so viel Furnier dazwischen, dass auch Ausrichtung "rechts/links" stimmt. Wenn alles passt, pressen Sie mit Kraft das Doppel nach hinten. Die beiden Nagelspitzen drücken sich nun in das Holz des Schubkastens und definieren die exakte Ausrichtung von Doppel und Kasten zueinander.
Nehmen Sie alles heraus und beleimen Sie den Grund-Schubkasten vorne. Das Doppel findet seine exakte Position mit Hilfe der Nagelspitzen wie von selbst. Zwingen ansetzen – und fertig ist die perfekte Ausrichtung. Mit Schrauben statt Leim funktioniert es natürlich genauso.

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