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Tischlern

Tischlern: Montag, 25. November 2019

Schmerzt schon, wenn man nur daran denkt

Ein Gedankenexperiment, bitte auf keinen Fall so machen: Eine Tischkreissäge ohne Spaltkeil – und ein Brett wird am Parallelanschlag von hinten auf das Sägeblatt geschoben.

Schon in der Vorstellung kann man fast körperlich spüren, wie das Holz aus den Händen gerissen wird – mit allen schmerzhaften Folgen. Der Grund ist, dass die Sägezähne im Holz und der Vorschub die gleiche Richtung haben – man spricht vom "Gleichlauf".
Warum also sollte man auf dem Frästisch im Gleichlauf fräsen? Wenn Sie hier das Werkstück von links nach rechts am Fräser vorbeischieben, ist die Situation vergleichbar mit der von hinten bestückten Kreissäge: Die Kraft des Vorschubs setzt dem Drang des Fräsers, das Holz wegzureißen, nichts entgegen, ja sie unterstützt sie sogar.

Gleichlauf Frästisch

Von rechts nach links ist es anders: Die Vorschubkraft fängt zunächst einmal die Kraft der Werkzeugschneide im Holz kontrolliert auf. Und da sie sogar größer als diese ist, bewegt sich das Werkstück vorwärts. Es gilt: Der sichere Vorschub steht immer in Gegenrichtung zur Bahn der Schneide im Holz.

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