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Tischlern: Montag, 2. September 2019

Machen Sie Sperrholz, wo es nötig ist

Auch gutes, natürlich gewachsenes Massivholz kann hier und da Unterstützung gebrauchen. Das gilt vor allem dann, wenn Hirnholzpartien mechanisch stark beansprucht werden.

Illustration: Willi Brokbals

Illustration: Willi Brokbals

Machen Sie Massivholz einfach dort, wo Sie es benötigen, zu Sperrholz!
Der Name verrät es: Sperrholz besteht aus gegeneinander um 90° gedrehte und verleimte Schichten, die sich gegenseitig weitgehend am Quellen und Schwinden hindern. Mit einer tiefen Nut im Massivholz bereiten Sie einer eingeleimten Querschicht den Weg. Mit einem ausreichend scharfen Sägeblatt ist das auf der Bandsäge am Parallelanschlag oft sehr gut möglich. Für sehr kleine Bereiche genügt eine eintauchende Lamellofräse. Die Querschicht sollte aus dichtem, festem und hartem Holz bestehen. Sie wird genau auf Dicke gehobelt oder geschliffen. Mit aufgestrichenem Leim sollte sie recht stramm an ihren Platz gleiten.
Mit ordentlich Druck und nach einem halben Tag Ruhe ist die Schicht voll belastbar und hält viel besser – zum Beispiel eingedrehte Schraubengewinde.
Übrigens: Aus kontrastreichem Holz gemacht, wird die Querschicht auch noch zu einem optischen Akzent.

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