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Tischlern: Montag, 22. April 2013

Leimzwingen richtig einsetzen

Hölzerne Leimzwingen (auch Klemmzwingen genannt) sind praktische Helfer im Werkstatt- Alltag. Mit ihnen lassen sich Teile provisorisch zusammenhalten, Einzelteile rasch auf der Werkbank fixieren und, wie ihr Name verrät, sie sind die idealen Zwingen, wenn es ums Verleimen geht.

Trennung wirklich leicht gemacht. Bild: Heiko Stumpe

Kleine Klebestreifen auf den Korkflächen verhindern, dass die Leimzwingen festkleben.

Durch den Exzenterhebel kann der Anpressdruck fein kontrolliert werden. Mit ihren Kork belegten Backen eignen sie sich für das Leimen an empfindlichen Schmalflächen und Schrägen besonders gut. Die dünnen Korkscheiben an den Backen kleben allerdings rasch fest. Durch glatte Zulagen rutschen die Zwingen jedoch leichter von schmalen Kanten ab. Auch braucht man oft genug beide Hände an Zwinge und Werkstück – wie soll man da eine Zulage positionieren? Die Korkplättchen lassen sich mit einem Streifen Malerklebeband leicht vor Leim schützen. Die Backen bleiben weich, die Zwinge rutscht nicht ab und Druckstellen werden vermieden. Und wenn mal Leim auf die Backen tropft, wird das Klebeband rasch gegen einen neuen Streifen getauscht.

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Gehrungsschnitte sind tückisch: Gerade wer zum Beispiel für eine Vitrine viele Glasleisten schneiden will, kommt im Eifer des Gefechts schnell durcheinander: Wie herum muss der Gehrungswinkel an die bereits profilierte Leiste noch gleich angeschnitten werden...? Und schon ist es wieder passiert. Gerade bei komplizierten Möbeln oder bei Vertäfelungen kommt dabei nicht selten einiges an ärgerlichem Verschnitt zusammen.

Verleimungen in der Fläche, also Kante an Kante, brauchen besonders viel Druck. Bei großen Bauteilen bedeutet das eine Vielzahl an Zwingen, bei kleineren Bauteilen wie Schatullenseiten oder -deckeln sind besonders handliche Modelle von Vorteil. Und diese Zwingen sind nicht immer in ausreichender Zahl vorhanden.

Viel hilft viel? Das stimmt auch in der Holzwerkstatt längst nicht immer! "Leim, der nach draußen quillt, kann auch nicht halten", ist ein Spruch, den wohl jeder Tischler-Lehrling schon einmal gehört hat. Gemeint ist er selbstredend als Mahnung, die Leimflasche etwas weniger forsch einzusetzen.