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Tischlern

Tischlern: Montag, 18. Februar 2019

Kleine Kante hilft beim Fräsen

Freihändiges Fräsen, also ohne Schablone oder Schiene, und perfekt gerade Fräskanten – das muss kein Widerspruch sein. Mit dem Einsatz eines klassischen Stechbeitels kommen Sie ohne umfangreiche Hilfsmittel aus.

Illustration: Willi Brokbals

Illustration: Willi Brokbals

Gerade der Bau einer Schablone dauert oft viel länger als die einzelne Fräsung. Wollen Sie nicht gleich vier oder mehr gleiche Fräsungen herstellen, ist freihändiges Arbeiten definitiv schneller.
Das Einarbeiten von Taschen im Holz mit irregulärer Form, aber geraden Kanten geht so sehr fix:
Zeichnen Sie die Form genau auf.
Stemmen Sie mit einem möglichst breiten Stechbeitel rundherum genau auf der Linie mindestens zwei Millimeter senkrecht herunter. Wenn nötig, hilft eine Leiste als Anschlag.
Setzen Sie den Beitel, Fase nach unten, von der Abfallseite her auf und chippen Sie das Holz auf etwa fünf Millimeter Breite flach heraus. Es kommt hier nicht auf Genauigkeit oder Einheitlichkeit an.
Bei Ausräumen der Tasche haben Sie nun eine klare Kante als Grenze, die viel besser sichtbar ist als ein Strich. Und fahren Sie doch aus Versehen an die Kante, spüren Sie den dann erhöhten Widerstand sofort.
Bleiben Sie der Kante einen halben Millimeter fern. Ist alles fertig gefräst, stechen Sie hier mit dem Beitel noch einmal sauber herab – fertig.

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