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Tischlern

Tischlern: Montag, 27. Juni 2016

Klappanschläge machen es wiederholt einfach

Gar nicht so einfach, immer den gleichen Abstand zu treffen. Bei vielen Aufgaben auf der Kreissäge oder mit der Oberfräse kommt es aber genau darauf an. Zum Beispiel beim regelmäßigen Einnuten von Regalböden in die Seiten, egal mit welcher Maschine.

Illustration: Willi Brokbals

Illustration: Willi Brokbals

Eine simple M12-Gewindestange, einige Reste Multiplex sowie eine Handvoll Flügelmuttern und Unterlegscheiben lösen die Aufgabe. Die Stange wird mit Hilfe einiger Resthölzer mit einer Anschlagleiste (für den Einsatz mit der Oberfräse) oder am Anschlag der Kreissäge befestigt. Auf der Stange stecken spielkartengroße Multiplexstücke, die nahe einer Ecke durchbohrt sind. Von links und von rechts sind sie mit je einer Unterlegscheibe und einer Flügelmutter eingeklemmt. So lassen sich die Anschlagreiter beliebig in Position setzen. Ihre Anzahl legen Sie natürlich selbst fest.
Zum Fräsen einer Reihe von parallelen Nuten in einer Regal­seite gehen Sie nun so vor: Die auf einer Schiene über dem Werkstück bewegliche Oberfräse schafft die erste Nut. Dann wird der erste Anschlagreiter hochgeklappt und das Werkstück zum zweiten weitergeschoben.
Das A und O ist natürlich die millimetergenaue Positionierung der Reiter. Eine auf die Vorrichtung geklebte Skala macht das Platzieren der Reiter noch schneller und komfortabler.

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