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Tischlern

Tischlern: Montag, 15. April 2013

Gehrungen haben eine hohe Fehlerquote

Gehrungsschnitte sind tückisch: Gerade wer zum Beispiel für eine Vitrine viele Glasleisten schneiden will, kommt im Eifer des Gefechts schnell durcheinander: Wie herum muss der Gehrungswinkel an die bereits profilierte Leiste noch gleich angeschnitten werden...? Und schon ist es wieder passiert. Gerade bei komplizierten Möbeln oder bei Vertäfelungen kommt dabei nicht selten einiges an ärgerlichem Verschnitt zusammen.

Das grobe Anzeichnen der Gehrungsrichtung erspart ärgerlliche Fehlschnitte.

Das grobe Anzeichnen der Gehrungsrichtung erspart ärgerlliche Fehlschnitte.

Eine Patentlösung dafür gibt es nicht, aber es hilft auf jeden Fall, vor dem Gang an die Säge die Gehrungsrichtung mit anzuzeichnen. Das muss nicht genau sein – Exaktheit erreichen Sie über die Einstellung der Säge. Ein schneller Bleistiftstrich genügt, natürlich am besten in dem Bereich der Leiste, der abgeschnitten wird. Eine komfortablere Lösung: Bauen Sie sich eine Einlegevorrichtung, die an der Säge (etwa am Schlitten) fixiert wird. Sie sorgt dafür, dass die Leiste nur passend liegen kann, etwa, indem der Leistenfalz auf einen Quadratstab gedrückt wird. Dieser Trick sorgt übrigens noch für zusätzliche Stabilität bei dünnen Leisten.

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