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Tischlern

Tischlern: Montag, 4. Februar 2013

Für Zinken und Schlitze: Leiste begrenzt Schnitttiefe

Beim Fertigen traditioneller Holzverbindungen von Hand, wie etwa Zinkenverbindungen oder Schlitz und Zapfen, muss der Sägeschnitt exakt bis zum Grund der Verbindung ausgeführt werden. Auf der Ihnen zu gewandten Werkstückseite sehen Sie den Riss deutlich und können rechtzeitig mit dem Einschnitt stoppen.

Ist die Tiefe erreicht, verspringt die lose hingelegte Leiste: Eine effektive Tiefenbegrenzung.

Ist die Tiefe erreicht, verspringt die lose hingelegte Leiste: Eine effektive Tiefenbegrenzung.

Den Riss auf der Rückseite sehen Sie jedoch nicht. Sobald Sie sich um das Werkstück bewegen, verändern Sie unweigerlich ihre Arbeitsposition und damit leider auch den Winkel der Säge. Legen Sie jedoch eine Leiste lose an der abgewandten Seite an und spannen das Werkstück so ein, dass der Riss, der den Schnitt in der Tiefe begrenzen soll, genau parallel zur Leiste verläuft, können Sie auf das Nachsehen verzichten. Die Leiste wird, sobald die Säge die richtige Schnitttiefe erreicht hat, deutlich verschoben und Sie können stoppen. Auch bei winkligen Schnitten mit unterschiedlichen Maßen auf Vorder- und Rückseite können Sie diesen Trick einsetzen. Nehmen Sie dann eine Winkelleiste oder einen Viertelstab zu Hilfe.

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