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Tischlern

Tischlern: Montag, 13. Mai 2013

Bandornamente für den besonders edlen Look

Für Furnier-Einlegearbeiten sind kleine, strukturierte Bandintarsien mitunter noch das letzte i-Tüpfelchen. Die nur wenige Millimeter breiten Furnierstreifchen bekommen ihren Reiz durch die Details. Beim Bau von Musikinstrumenten wie Gitarren werden die kleinen Veredler (hier "Bindings" genannt) gerne eingesetzt.

Schmuck fürs Holz: Solche aufwändigen Bandintarsien werten viele Möbel auf, wenn sie in eine entsprechende Nut eingelegt werden.

Schmuck fürs Holz: Solche aufwändigen Bandintarsien werten viele Möbel auf, wenn sie in eine entsprechende Nut eingelegt werden.

Grundlage der Bandintarsien (auch "Fadeneinlagen") ist meistens ein Streifen Buchsbaum. Dieses Holz hat einen mittleren Farbton und vor allem eine sehr feste, dichte Grundstruktur. Kombiniert wird der Buchsbaum gerne mit stark kontrastierenden Hölzern wie Ebenholz oder Grenadill. Die grundlegenden Furniere werden aufwändig in Schichten angeordnet und verpresst, aufgetrennt, gegeneinander verschoben oder gedreht und wieder verpresst, abermals aufgetrennt und so fort. Am Ende ergeben sich so spektakuläre Muster in den dünnen Streifen wiederfinden. Schachbrett, Würfel, Rauten – die ausgefallensten Bänder sind im Fachhandel zu bekommen, zum Beispiel bei www.beschlaghandel. de. Wer bei seinen Einlegearbeiten besonders individuell sein möchte, kann sich auch an die Eigenproduktion von gemusterten Einlegebändern machen – eine ruhige Hand vorausgesetzt.

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