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Tischlern

Tischlern: Montag, 11. März 2013

Ausweg für Späne: Freie Bahn in Gratnuten

Handoberfräsen können viel, aber nicht alles. Fräserdurchmesser und die Leistung der Maschine bestimmen, wie viel Material in einem Arbeitsgang entfernt werden kann. Weil es das Werkzeug und das Holz schont, ist es ratsam, beim Falzen und beim Nuten im Zweifel etwas weniger abzunehmen und den Vorgang eine Schicht tiefer im Holz zu wiederholen.

Die Gratnut muss in einem Rutsch gefräst werden. Gut fährt, wer vorher möglichst viel Material aus dem Weg geschafft hat.

Die Gratnut muss in einem Rutsch gefräst werden. Gut fährt, wer vorher möglichst viel Material aus dem Weg geschafft hat.

Das führt viel eher zu einem sauberen Schnitt an den Kanten und verhindert verbranntes Holz. Bei Fräsern für Spezialnuten ist das mehrfache Fräsen allerdings unmöglich. Das gilt vor allem bei den beliebten Fräsern für Gratnuten. Hier gibt es nur einen Versuch, die Nut von einer Schmalkante aus sauber ins Holz zu bringen. Ein Herantasten in der Höhe verbietet sich von selbst. Durch die Trichterform der Gratnut finden Späne aber nur sehr schlecht ihren Weg ins Freie. Deshalb ist es eine gute Idee, vor dem eigentlichen Fräsen der Gratnut einen Weg für die Späne zu bahnen. Fräsen Sie zunächst eine gerade Nut, die den Weg der Gratnut vorzeichnet und deren Maße innerhalb der fertigen Fräsung liegen. Erst im zweiten Schritt kommt dann der Gratfräser zu seinem – nun leichteren – Einsatz.

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