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Tischlern

Tischlern: Montag, 6. Mai 2013

Ausgesetzte Schnitte: Ausnahmsweise hohes Blatt

Es gibt Arbeiten, die machen das Aussetzen von Schnitten auf der Tischkreissäge nötig – etwa wenn ein L-förmiges Brett geschnitten werden soll. Aufgrund seiner runden Geometrie kann das Blatt natürlich nicht voll bis in die Ecken vordringen. Deshalb gilt es bei ausgesetzten Schnitten zwei wichtige Dinge zu beachten.

Ausgesetzte Schnitte. Bild: Heiko Stumpe

Die ausgefahrene Höhe des Sägeblatts bestimmt, wie weit die Kreissäge bei ausgesetzten Schnitten unten "vorprescht".

Ausgesetzte Schnitte. Bild: Heiko Stumpe

Erstens: Der Schnitt ist auf der nicht sichtbaren Unterseite der Platte stets weiter als auf der sichtbaren Oberseite. Planen Sie das bei Ihrem Schnitt ein und stoppen Sie die Vorwärtsbewegung rechtzeitig. Eine "vorgezogene" Markierung oben hilft, unten genau am optimalen Punkt mit dem Schnitt zu enden. (Bei Handkreissägen, deren Sägezähne von unten nach oben arbeiten, entsteht dieses Problem nicht.) Der Restbereich, in dem das Sägeblatt nicht greift, sollte, zweitens, möglichst klein bleiben. Das wird erreicht, indem das Sägeblatt ausnahmsweise möglichst weit aus dem Tisch (oder bei der Handkreissäge aus dem Gehäuse) herausgefahren wird. Der verbleibende kleine Rest der Platte kann in der Regel mit einer Handsäge sauber eingeschnitten werden.

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