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Sonstiges

Sonstiges: Montag, 16. November 2015

Perfekte Kreise auf dem Frästisch

Runde Scheiben lassen sich gut auf dem Frästisch fertigen. Grundvoraussetzung ist, dass sie groß genug sind, um sicher von Hand am Fräser vorbeigedreht werden zu können. Und so geht es:

Illustrationen: Willi Brokbals

Illustrationen: Willi Brokbals

Greifen Sie zu einer Leiste, die genau in die Führungsnut in der Tischplatte passt. Darauf können Sie nun den Scheiben-Rohling mit einer Schraube in seinem Mittelpunkt festschrauben, aber so, dass er frei drehbar bleibt. Spannen Sie nun noch einen Klotz in die Nut, der die Tragkonstruktion am richtigen Punkt stoppt. Wo dieser Punkt liegt, ergibt sich aus dem Zusammenspiel zwischen gewünschtem Scheibendurchmesser, dem Fräserdurchmesser und der Länge der Leiste.
Wichtig ist: Er muss vor dem höchsten Punkt des Schneidenflugkreises liegen, sonst wird es beim Zurückziehen des Werkstücks gefährlich. Gefräst wird mit einem Nutfräser für gerade Formen, aber auch Profilierungen sind auf diese Art möglich.
Sitzt alles am Platz, fräsen Sie vorsichtig mit Vorschub, bis die Leiste an den Stoppklotz stößt. Drehen Sie dann den Rohling gegen den Uhrzeigersinn, bis die 360° vollendet sind.
Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie den Kreis zunächst mit etwas Übermaß anlegen. In einem weiteren Durchgang wird der Stoppklotz um einen Millimeter versetzt, und Sie fräsen erneut. Eine perfekte Kantenqualität sollte der Lohn sein für diesen Extra-Einsatz.

Kreise auf dem Frästisch

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