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Drechseln

Drechseln: Montag, 20. März 2017

Querverbindung wirkt besser als jeder Kleber

Gedrechselte Korkenzieher müssen auch nach vielen Jahren noch gewaltige Kräfte aushalten.

Foto: Christian Kruska-Kranich

Foto: Christian Kruska-Kranich

Nur mit Kleber ist das nicht zu bewerkstelligen. Das Korkenziehergewinde muss im Holz mit einem quer durchgebohrten kleinen Bolzen befestigt werden. Dazu bohrt man die Löcher der Einfachheit halber in das noch kantige Holz. So können die Bohrlöcher mittig und winklig zueinander exakt gebohrt werden. Zuerst entsteht das größere Loch für die Aufnahme des Korkenziehers und dann quer dazu das kleinere Loch für den Bolzen (meist einen Nagel mit Rundkopf). Ist dann der Griff fertig gedrechselt, wird die Rundstange des Korkenziehergewindes in die dafür vorgesehene Bohrung eingeschoben.
Mit der Ständerbohrmaschine wird nun durch das kleinere Loch das Rundende des Korkenziehers durchbohrt und dann der Nagel in dem Holzgriff ­fixiert. Natürlich kann diese Verbindung zusätzlich mit einem Epoxidharz-Kleber gesichert werden. So ist die Korkenzieherklinge unverrückbar und auf Lebenszeit mit dem Griff verbunden.

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