Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Wissen > Tipps & Tricks > Drechseln > Der Schaber geht auch in die Tiefe

Drechseln

Drechseln: Montag, 21. September 2020

Der Schaber geht auch in die Tiefe

Aushöhlen tief im Inneren einer Schale läuft klassisch über das immer tiefer gehende Hineinarbeiten mit einer Schalenröhre. So tastet man sich auch immer näher an die gewünschte Innenform heran.

Aber auch mit einem frisch geschärften, geraden oder runden Schaber kann die Masse des Holzes aus dem Innenraum entfernt werden. Dazu dient ein höchstens 20 mm breiter Schaber, der wie immer "hängend" eingesetzt wird, der also vom Heft über die Auflage bis ins Holz leicht nach unten weist. Er berührt das Holz auf Höhe der Drehachse und wird mit dosierter Kraft achsparallel ins Werkstück geschoben. Dabei sollte stets maximal die Hälfte der Schaber-Breite tatsächlich ins Holz greifen. Mit einem geraden Schaber legen Sie sozusagen eine Treppe an, die von außen nach innen immer tiefer wird. Mit einem halbrunden Werkzeug können Sie auch seitlich von der Mitte zum Schalenrand arbeiten, mit etwas Übung gelingt so auch schon die komplett augeformte Innenseite. Die Schabertechnik belastet das Holz stärker als ein durchgehender Schnitt einer Schalenröhre. Bei einem sehr dünnen Schalenboden ist sie nicht geeignet.

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Bewerten:

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Melden Sie sich an oder Registrieren Sie sich um die Seite zu bewerten. Bewertung: 0/5 (0 Stimmen gezählt)
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

HolzWerken Abonnement

HolzWerken im Kombi-Abo!

Zeitschrift Fächer hoch

Jetzt abonnieren und alle Vorteile nutzen: Im Kombi-Abo lesen Sie HolzWerken als gedruckte Ausgabe und zusätzlich digital für unterwegs oder zu Recherchezwecken mit persönlicher Merkliste.

Hier bestellen!

Verwandte Inhalte

Drechselwerkzeuge werden gerne an der Wand hinter der Drehbank in greifbarer Höhe aufgehängt. Wer sich eine Aufhängevorrichtung selbst anfertigt, muss ein paar Dinge beachten.

Was beim Rückwärtsfahren hilft, kann in der Werkstatt nicht so schlecht sein: Ein kleiner Spiegel, immer einsatzbereit und überall aufstellbar, kann hier sehr gute Dienste leisten. Zum Beispiel beim Schneiden einer Schlitz- und Zapfen-Verbindung.

Viele Tischlerwerkzeuge wie Sägen, Beitel und Messer sind aus Eisen bzw. haben eine metallene Schneide. Praktisch, dass Eisen von Magneten angezogen wird! So lassen sich die meisten Werkzeuge an Magnetschienen, wie sie in der Küchenabteilung von Möbelhäusern günstig zu bekommen sind, geordnet aufhängen.