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News: Samstag, 5. Januar 2013

WorkSharp WS 3000: Die Amerikaner lernen Schwedisch

Das Tormek-Prinzip hat sich bei vielen Schärf-Anwendern durchgesetzt: Man spanne das Werkzeug immer gleich in eine Haltevorrichtung ein und führe diese mit definiertem und somit wiederholbarem Winkel an Schleifstein- oder –scheibe vorbei. Zentrales Element ist dabei eine horizontale, zwölf Millimeter dicke Führungsstange. Mittlerweile gibt es einige Klone, die wie das schwedische Original auf einen langsam laufenden Wasserstein setzen.

Im HolzWerken-Test: WorkSharp WS 3000 hält, was sie verspricht.

Im HolzWerken-Test: WorkSharp WS 3000 hält, was sie verspricht.

Doch auch Schärfmaschinen-Anbieter, die ein anderes Prinzip verfolgen, kommen auf den Tormek-Geschmack. Sie machen ihre wasserlos arbeitenden Maschinen kompatibel zu den zahlreichen erhältlichen Vorrichtungen der Schweden. Bestes Beispiel: Der WS 3000 der US-Firma WorkSharp. Für sie gibt es nun eine nachrüstbare Führungsstange, deren Halte-Arm an zwei bestehende Aufnahmen hinten an der Maschine geschraubt wird. Danach lassen sich die Tormek-Vorrichtungen auf der langsam horizontal drehenden Glasscheibe einsetzen, die beim WS 3000 mit der jeweiligen Körnungsscheibe beklebt ist.
Nun lassen sich auch auf dem US-Gerät Drechselröhren, Meißel, Abstechstähle sowie Hohlbeitel und viele weitere nicht-gerade Schneiden schärfen – wenn die passende Tormek-Führung zur Hand ist. Die nachrüstbare WS 3000-Führungsstange wird mit einer an diese Maschinen angepassten Einstelllehre geliefert.


Im HolzWerken-Einsatz hat die Vorrichtung gehalten, was versprochen war: Sie kombiniert die Tormek-Idee der wiederholbaren Winkel und Radien mit dem schnell abtragenden Trockenschliff der WorkSharp. Der Nachrüstsatz kostet beim Importeur Brinkmann und Wecker 50 Euro. Kleines Manko: Die recht umfangreiche und gut bebilderte Anleitung lag nur auf Englisch bei.


Mehr Infos:
www.worksharptools.de

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