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News: Dienstag, 25. August 2020

Wie Scharniere richtig schließen

Nur genaues Arbeiten führt zum Ziel

Scharniere (auch Topfbänder) gehören zu den am meist genutzten Möbelbeschlägen. An kleinen Schatullen und Kästchen, aber natürlich auch an Türen sind sie das Mittel der Wahl, um Möbelteile beweglich miteinander zu verbinden. Allerdings sind es auch störrische, kleine Biester: Nicht ganz korrekt eingesetzt, verhindern Sie das bündige Schließen.

Wenn zwischen Deckel und Korpus oder Rahmen und Tür ein Spalt zu sehen ist, empfiehlt Andreas Duhme in seinem Artikel zum "Flip-Brett" in HolzWerken-Ausgabe 88 folgendes zu prüfen: Ist der Spalt umlaufend oder liegt gegenüber des Scharniers, ist die Fräsung für den Scharnierlappen nicht tief genug, hier muss mehr Holz abgenommen werden. Gegebenenfalls liegt das Scharnier auch zu weit im Holz, so dass die Rolle auf dem Holz aufliegt - dann gilt es, das Scharnier zu versetzen.

Schlimmer noch ist es, wenn die Lücken vorne entstehen: Viele spricht dann dafür, dass das Scharnier zu tief liegt und kneift - hier hilft nur das Unterlegen eines dünnen Furnierstreifens.

Richtig ausgemessen und ausgespart, können Sie sich also viel Frust sparen. Ein Problem besteht aber immer noch: Das gleichmäßige Positionieren von zwei oder mehr Scharnieren in Korpus und Deckel ist für den harmonischen Gesamteindruck und die Passgenauigkeit wichtig. Wenn diese Arbeit am Frästisch durchgeführt wird, müssen die Anschläge deshalb nach dem ersten Fräsen exakt spiegelverkehr für die zweiten Fräsung in Deckel und Korpus umgebaut werden. Das Flip-Brett, das Andreas Duhme vorstellt, macht diesen Umbauprozess überflüssig: Wie sie es genau einsetzen, wie sie es bauen und wie sie in Zukunft Scharniere in Rekordzeit einlassen können, erfahren Sie in seinem Artikel in Ausgabe 88 von HolzWerken.

Bild: Andreas Duhme

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