Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Wissen > News > Variabel beim Senken

News

News: Dienstag, 14. Januar 2020

Variabel beim Senken

Wie schlägt sich ein Senker im Werkstattalltag, der (fast) an jeden Bohrer passt?

Kennen Sie das Gefühl? Trotz übervoller Kataloge der Hersteller und Händler wundert man sich, warum es ein bestimmtes Werkzeug scheinbar nicht gibt. Eines, von dem man sicher ist, dass es superpraktisch wäre. Um dann irgendwann festzustellen: Gibt es doch und zwar schon länger! Mit dem Aufstecksenker "Vario" von Famag ging es uns so. Er löst folgendes Problem: Beim Herstellen einer Verschraubung sollte das Durchgangsloch etwas größer sein als die Schraube. Also zum Beispiel 4,5 oder 5 mm bei einer 4x40er Schraube. Nur so ist gewährleistet, dass der Schraubenkörper gut hinterherkommt, wenn im anderen Bauteil das Gewinde packt und anzieht. Klemmt die Schraube in einer zu engen Durchgangsbohrung, kann sie abreißen. 

Starre Aufstecksenker zum Aufreiben für den Schraubenkopf gibt es aber nur für 4 mm (und weitere, glatte Größen). Also hieß es bisher: Mit 4,5 mm bohren und dann mit einem normalen Senker hinterher. Geht, aber es hält bei Projekten mit vielen Verschraubungen sehr auf. Famags Vario lässt sich auf alle Bohrer von 3 bis 8 mm Durchmesser aufstecken. Das kleine Teil hat eine zweigeteilte, elliptische Grundform, die sich mit zwei seitlichen Schrauben fest um den Bohrer klemmt. Zwei Hartmetall-Schneiden legen die Senkung im 45°-Winkel an, die bis zu 11 mm tief reichen kann. Im Einsatz ist kein Unterschied zu einem normalen Senker zu spüren, weil es aber nur zwei Schneiden sind, sollte die Drehzahl nicht zu gering sein. Das Nachschärfen der Schneiden ist problemlos möglich.

Der variable Senker kostet beim Händler Dieter Schmid rund 30 Euro.

Mehr Infos: www.feinewerkzeuge.de

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Bewerten:

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Melden Sie sich an oder Registrieren Sie sich um die Seite zu bewerten. Bewertung: 0/5 (0 Stimmen gezählt)
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

Aktuelles Video

Donnerstag, 16 Januar 2020

Kommodenrestaurierung: Oberfläche Beizen und Retuschieren

Vorbereitende Arbeiten für den Schelllackauftrag

mehr

Verwandte Inhalte

Es mag ein nerviger Handwerkerspruch sein, aber er stimmt schon: "Nach dran – kommt ab". Oft genug, wenn man etwas Festes noch fester drehen will, überdreht man das Gewinde, zerstört den Schraubenkopf oder es passiert etwas anderes Unwillkommenes.

Einschraubmuffen sind für den soliden Möbelbau eine äußerst praktische Erfindung: Außen haben die Stahlhülsen ein Außengewinde, das passend für Holz geschnitten ist. Innen gibt es je nach Größe ein Metallgewinde, von M4 steigend über die gängigsten Größen, zur Aufnahme der passenden Schrauben.

Oft sind die Finger einfach zu kurz: Etwa, wenn man an einer nicht mehr zugänglichen Stelle eine Gewindemutter vor das Ende einer Schraube halten muss, damit diese erst einmal greifen kann.