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News: Donnerstag, 20. September 2018

Der magnetische Dreh für Maschinentische

"Magswitch" lässt Druckkämme und Co. halten, wo es keine andere Befestigungsmöglichkeit gibt.

Druckfedern und Zusatzanschläge kann man mittels T-Nuten am Maschinentisch fixieren. Aber nicht jeder Maschinentisch hat die praktischen Nuten. Und nicht immer sind sie an der richtigen Stelle. Ist der Maschinentisch magnetisch, schafft "Magswitch" Abhilfe. Kern des ganzen Systems sind sogenannte Schaltmagnete, also Dauermagnete, die man aktivieren und deaktivieren kann: ganz einfach durch einen Dreh am Knauf.

Magswitch

Das Herzstück ist das Zweierset mit den Schaltmagneten. Nach dem Positionieren der Vorrichtungen und Anschläge auf dem Maschinentisch reicht ein Dreh, um diese absolut sicher zu halten.

Zwei Magnete halten eine Grundplatte auf jeder magnetischen Oberfläche richtig fest (Anbieter-Angabe: "68 kg Haltekraft" pro Magnet).  An dieser Grundplatte können ganz verschiedene Komponenten wie Druckkämme, Anschlagleisten oder auch spezielle Anschläge für ganz bestimmte Aufgaben montiert werden.

"Magswitch"

Druckkämme können mit Distanzstücken übereinandergebaut werden. Das ermöglicht zum Beispiel den Einsatz beim Fügen auf der Abrichthobelmaschine.

Mit hohen Anschlagschienen aus Aluminium können auch längere Vorrichtungen zusammengebaut werden. Wer eine Tischkreissäge mit Gusstisch besitzt, kann die Magswitch-Komponenten auch dort verwenden. Verbreiteter sind jedoch Bandsägen und Hobelmaschinen mit magnetischen Tischen. Für die Bandsäge bietet sich die Universalführung ("Resaw Fence") an. Mit ihr kann man etwa dickes Holz sehr komfortabel auftrennen.

"Magswitch"

Die Universalführung hat mittig einige Rollen. Direkt am Sägeband positioniert dient sie als Anschlag beim Herunterschneiden dünner Brettchen an der Bandsäge.

An der Hobelmaschine erleichtert eine hohe Druckfeder das Fügen enorm und macht diesen Arbeitsgang sicherer. Durch die Form der Magnete ist es auch möglich, diese in selbstgebauten Vorrichtungen zu nutzen. Der Anwender muss dann einfach nur eine 40-Milli­meter-Bohrung machen, in die er die Magnete dann einsetzen kann.
Die Komponenten bestehen zum großen Teil aus stabilem Kunststoff, sind sehr robust und hochwertig gefertigt. Das Starterpaket kostet 77 Euro. Es enthält bereits die teuersten Komponenten, die beiden Schaltmagnete. Die Erweiterungen sind wesentlich günstiger. Sie liegen zwischen 17 und 40 Euro.

Mehr Infos: www.dictum.de

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