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Tipps und Tricks: Fester Halt beim Schleifen

Verfasst von: Veronika Zenz | 27.07.2017

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Pro Möbelstück gilt es oft ganz schön viele Teile zu schleifen. Jedes Teil einzeln festzuspannen ist aber mühsam.

Das Schleifen ist beim Möbelbau eine eher ungebliebte, weil recht monotone Tätigkeit. Noch mühsamer wird es, wenn die zu schleifenden Teile verrutschen. Gegen letzteres gibt es die verschiedensten Lösungsansätze: Von mit der Hand fixieren, über Niederzwingen, zwischen Bankhaken einspannen bis zum Einsatz von Bench Cookies reichen die Möglichkeiten. Sie alle haben aber den ein oder anderen Haken: Mit der Hand zu fixieren ist auf Dauer ermüdend. Das Niederspannen ist zeitraubend, weil nicht nur pro Werkstück sondern auch noch innerhalb einer Fläche umgespannt werden muss. Einspannen zwischen Bankhaken gibt beim Hobeln festen Halt. Fürs Schleifen ist soviel Halt jedoch gar nicht notwendig, die Umstellung bei vielen unterschiedlichen Stückmaßen aber langwierig. Bench Cookies sind toll fürs Fräsen, insbesondere wenn man keinen Frästisch besitzt. Sie halten das Werkstück und schaffen gleichzeitig Raum zwischen Werkstück und Werktisch. Aber fürs Schleifen ist der Vorteil des Hochhaltens keiner, und sie haben den Nachteil, dass sie unter den Ecken des Werkstücks liegen müssen, um kippelfrei arbeiten zu können. Beim Schleifen unterschiedlichen großen Werkstücken muss also immer wieder umjustiert werden.

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Alles was es braucht, sind eine Antirutschmatte und vier Zwingen.

Ich schleife daher am liebsten mit einer einfachen Antirutschmatte, wie es sie im Autozubehörhandel oder als Teppichunterlage im Baumarkt gibt. Diese netzartigen Gummimatten gibt es in unterschiedlichen Größen. Sie können mit der Schere zugeschnitten werden. Früher habe ich diese Matten einfach auf die Hobelbank gelegt. Das Werkstück wurde dann zwar beim Schleifen von der Matte gut gehalten, ich hatte aber immer wieder das Problem, dass die ganze Matte mit dem Werkstück über den Tisch wandert. Mittlerweile spanne ich meine Matte, die etwas größer ist als mein Frästisch mit vier Federzwingen an der Tischkante fest. Die Zwingen halten die Matte am Platz, und die Matte hält die wechselnden Werkstücke. Der Wechsel zwischen den zu schleifenden Teilen geht ruck zuck. Schleifen gehört noch immer nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber es ist einen Tick angenehmer geworden.

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Die Antirutschmatte wird mit den Zwingen am Tisch festgespannt. Ist der Arbeitsplatz einmal dergestalt vorbereitet, geht das Schleifen vieler Einzelteile schnell von der Hand.

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