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Was macht eine gute Werkstatt aus?

Verfasst von: Jonas Winkler | 10.07.2020

Eine Frage, die sich jeder, egal ob beruflich- oder privatorientiert, irgendwann stellt ist: Wo will ich meiner Leidenschaft, dem Holzwerken, nachgehen? Eine Werkstatt, oder auch ein Hobbyraum, ist dabei aber meist viel mehr als nur ein Raum mit Maschinen, es ist der Raum an dem wir abschalten können, die Zeit vergessen und voller Freude und Leidenschaft mit dem Werkstoff Holz arbeiten.

Werkstatt 1

Doch was muss so ein Raum eigentlich können und mitbringen? Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Mindestens vier Wände sind schon einmal nicht schlecht! Doch etwas mehr darf es ruhig sein…

In allen meinen Werkstätten musste ich so ziemlich alles, außer den genannten Wänden, selber einbauen und deshalb schreibe ich heute diesen Blogbeitrag. Um Anregungen für die Basics zu geben, die so ein Raum mitbringen sollte.

Wichtig ist bei unserer Arbeit das Licht, denn ohne gutes Licht, sehen wir unsere Werke, Risse und Werkstoffe nicht gut. Die Debatte ob nun Tages- oder Kunstlicht besser ist, führen wir gerne an einem anderen Tag - doch Licht benötigen wir auf jeden Fall! Dabei sind allgemeine Quellen von oben wichtig, um den Großteil des Raumes zu beleuchten. Kleinere, mobile Lichtquellen können bei bestimmten Arbeiten Gold wert sein.

Wenn wir Licht haben wollen, brauchen wir meist auch Strom - und den benötigen wir sowieso, denn die meisten unserer geliebten Maschinen laufen mit ihm deutlich besser! Sollte man eine Werkstatt ins Auge nehmen, ist ein guter Stromanschluss enorm wichtig. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man beim Nachrüsten nahezu unendlich viel Geld lassen kann. Wichtig ist aber nicht der allgemeine Stand des Ausbaus, sondern eher, dass eine gute Zuleitung mit ordentlich Leistung an einem geeigneten Sicherungskasten ankommt! Den Rest, die Steckdosen für normalen und Drehstrom können mit wenig Aufwand nachgesetzt werden.

Sobald wir Wände, Licht und Strom haben, erscheint unser kleines Refugium schon recht fertig, doch spätestens wenn die kalten Monate näher rücken, benötigen wir irgendeine Art von Heizung. Auch hier ist die Debatte, welches Heizmedium nun das beste für eine Holzwerkstatt ist, an einem anderen Tag zu führen. Aber bedenken sollte man das Problem auf jeden Fall, denn mit kalten Händen sauber zu stemmen macht wirklich wenig Spaß!

Werkstatt 2

Tatsächlich ist aus meiner Sicht das auch schon alles, was wir für eine Basis Ausstattung brauchen. Natürlich kann je nach Budget und Gusto noch unendlich viel mehr hinzugefügt werden! Für mich z.B. Musik, Bilder und co, denn das allgemeine Ambiente der Werkstatt sollte ja stimmen! Doch dafür sorgen in der Regel unsere Werkzeuge, das Holz mit dem wir arbeiten wollen und unsere eventuell bereits abgeschlossenen Werkstattprojekte eigentlich von ganz allein!

Und dann kann es losgehen mit unserem liebsten Hobby, in unserem kleinen Rückzugsort: unserer Werkstatt! 

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Jonas Winkler

Jonas Winkler ist Tischlermeister und hat nachhaltiges Produktdesign studiert.

Seine Entwürfe und seine Arbeitsweise orientiert sich dabei kaum am Standard-Schulwissen - seine Herausforderung ist, das bestmögliche und schönste Ergebnis aus dem vorhandenen Material und den eigenen, individuellen Fähigkeiten zu machen.

Dass man daran wächst und vor allem viel Freude an Projekten hat, vermittelt er in zahlreichen Video- und Fotobeiträgen auf seinen Kanälen und als Autor bei HolzWerken.  

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