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MFRC- Der Multifunktions-Rollcontainer - Teil 1

Verfasst von: Heiko Rech, Tischlermeister | 14.02.2017

Auch wenn meine Werkstatt recht groß ist, ist mir ungenutzter Raum ein Graus. Ein solch ungenutzter Raum befindet sich unter meinem Multifunktionstisch (MFT/3) von Festool. Dieser Raum soll in Zukunft effektiv genutzt werden. Und zwar mit einem großen Rollcontainer, der auch als Werkbank mit niedriger Höhe genutzt werden kann.

Meine Anforderungen an diesen großen Rollcontainer sind:

  • Er muss unter den MFT/3 passen, ohne dessen Funktion einzuschränken.
  • Er muss unterschiedliche Spannmöglichkeiten haben.
  • Er soll ein Lochplatte haben, wie der MFT selbst um auch einmal darauf spannen und zuschneiden zu können.
  • Er soll bei Bedarf an jedem Ort der Werkstatt eine zusätzliche Ablagemöglichkeit bieten.
  • Er soll Stauraum für Maschinen und Kleinkram zur Verfügung stellen.

Mein MFRC muss den vorhandenen Festool MFT übrigens nicht stabilisieren. Mein MFT/3 hat eine Wandbefestigung und steht bombenfest in der Werkstatt. Immer am gleichen Ort. 

Daraus ergibt sich dieser Entwurf für einen Multifunktions- Rollcontainer (MFRC):

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Der Multifunktions- Rollcontainer

Der Multifunktions- Rollcontainer

Der MFRC steht unter dem Multifunktionstisch und nimmt keinen zusätzlichen Platz weg

Der MFRC steht unter dem Multifunktionstisch und nimmt keinen zusätzlichen Platz weg

Der MFRC als zusätzlicher Arbeitsplatz

Der MFRC als zusätzlicher Arbeitsplatz

An der Vorderseite sind zwei Schubladen, in denen Oberfräsen ihren Platz finden werden.

An der Vorderseite sind zwei Schubladen, in denen Oberfräsen ihren Platz finden werden.

An der Rückseite sind Türen für selten genutzte Dinge. Seitlich sind Staufächer für Werkzeuge, die immer Griffbereit sein sollen.

An der Rückseite sind Türen für selten genutzte Dinge. Seitlich sind Staufächer für Werkzeuge, die immer Griffbereit sein sollen.

Eine Kombination aus T-Nut-Schienen und einem Lochraster bietet viele Spann- und Nutzungsmöglichkeiten

Eine Kombination aus T-Nut-Schienen und einem Lochraster bietet viele Spann- und Nutzungsmöglichkeiten

Die Lochplatte ist nur eingelegt und kann bei Bedarf ersetzt werden.

Die Lochplatte ist nur eingelegt und kann bei Bedarf ersetzt werden.

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Die Grundkonstruktion ist recht simpel und besteht aus Birke Multiplex in den Stärken 18 und 15 Millimeter. Die Lochplatte wird aus MDF. Das Lochraster hat einen Abstand von 96 Millimetern. Der Durchmesser der Bohrungen beträgt 20 Millimeter.

Die wichtigsten Eckdaten sind wie folgt:

  • Höhe: 700 Millimeter
  • Breite: 880 Millimeter
  • Tiefe: 700 Millimeter
  • Rollendurchmesser: 100 Millimeter
  • Stärke der Lochplatte: 19 Millimeter
  • T-Nut-Schienen für Muttern M8 und Führungsschienenzwingen

Der Freiraum unter der Lochplatte dient zur Ablage von Werkzeugen und ermöglicht gleichzeitig auch noch unter die Platte greifen zu können. Die Gesamthöhe ist absichtlich so niedrig. Das hat folgende Gründe:

  • Der MFRC kann als Materialwagen neben der Tischkreissäge oder der Hobelmaschine genutzt werden, ohne dass er stört.
  • Er bietet die optimale Höhe für die Montage von Möbeln und vielen anderen Arbeiten.
  • Steht er unter dem MFT, kann ich immer noch unter dessen Platte greifen.
  • Er bietet eine gute Arbeitshöhe für Kinder und nicht ganz so hochgewachsene Holzwerker in meiner Werkstatt.

In den kommenden Blogbeiträgen werde ich die wichtigsten Stationen vom Bau des MFRC zeigen. Mit Sicherheit werde ich auch noch einige Dinge ändern. Am Ende stelle ich Ihnen gerne einige detaillierte Zeichnungen mit genauen Maßen und eine Stückliste bereit. 

Da ich mir sicher bin, dass einige meiner Leser bereits Ähnliches gebaut haben, bin ich auch für jedes Feedback und Anregungen dankbar.

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