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Eine “Aufhängewand” - Teil 2

Verfasst von: Heiko Rech, Tischlermeister | 11.09.2018

Nachdem der Lack auf den Rahmenteilen trocken ist. können sie miteinander verleimt werden. Überblattungen sind sehr einfach zu verleimen. Allerdings bietet diese Verbindung zumindest an den Ecken keinen Formschluss, der automatisch für einen rechten Winkel sorgt. Daher ist es einfacher und genauer, wenn man nicht alle Teile eines solchen Rahmens auf einmal miteinander verleimt. Unterteilt man das Verleimen in zwei Schritte auf, ist es viel einfacher alles passgenau hinzubekommen. Im ersten Schritt werden die beiden aufrechten Rahmenteile mit dem unteren Querteil verbunden und dabei in den rechten Winke gebracht. Erst wenn der Leim an diesen beiden Ecken trocken ist, werden die weiteren drei Querhölzer eingeleimt. 

 

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Zum Verleimen reicht ein einfacher D2-Leim, der mit einem Pinsel aufgetragen wird.

Zum Verleimen reicht ein einfacher D2-Leim, der mit einem Pinsel aufgetragen wird.

In zwei Schritten ist das Verleimen absolut stressfrei. Die halbe Stunde Mehr an Trockenzeit ist gut investiert.

In zwei Schritten ist das Verleimen absolut stressfrei. Die halbe Stunde Mehr an Trockenzeit ist gut investiert.

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Kleinteile bearbeiten

Je kleiner die Teile werden, umso gefährlicher wird deren Bearbeitung mit Maschinen. Mit den geeigneten Hilfsmitteln und Vorrichtungen, kann man aber auch Teile wie die Keilklötzchen mit einer Länge von 100 und 50 Millimetern sicher sägen und fräsen Beim Sägen helfen "Fritz und Franz” die Finger zu schützen, beim Fräsen kommt wieder einmal ein Vorsatzbrett und eine Fräserabdeckung zum Einsatz. Statt mit der Hand sollten Sie solch kleine Werkstücke immer mit dem Schiebestock am Ende halten und am Fräser entlang schieben.

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„Franz“ drückt das kleine Werkstück an den Ablänganschlag und hält es dank der speziellen Kante sicher fest. Die Finger sind weit vom Sägeblatt weg.

"Franz" drückt das kleine Werkstück an den Ablänganschlag und hält es dank der speziellen Kante sicher fest. Die Finger sind weit vom Sägeblatt weg.

Das funktioniert natürlich auch bei Gehrungsschnitten an solch kleinen Werkstücken.

Das funktioniert natürlich auch bei Gehrungsschnitten an solch kleinen Werkstücken.

Mit einem solchen Aufbau sind Ihre Finger gut geschützt und an die Klötzchen können Problemlos Fasen gefräst werden.

Mit einem solchen Aufbau sind Ihre Finger gut geschützt und an die Klötzchen können Problemlos Fasen gefräst werden.

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Die einzelnen Module

Sinn und Zweck der Wand ist es ja unterschiedliche Möglichkeiten zu schaffen, Dinge an die Wand zu hängen. Fürs Erste habe ich mich für drei Komponenten entschieden:

  • Eine magnetische Tafel
  • Eine Leiste mit vielen Haken
  • Eine Leiste mit Zwei Kästchen 

Alles soll nach dem Prinzip-Keilleiste aufgehängt werden können. Die üblichen Magnettafeln (Whiteboards) sind leider nicht stabil genug, um daran etwas anzuschrauben. Die Keilklötzchen werden daher mit Montagekleber auf die Rückseite der Tafel geklebt. Der Abstand zu den Ecken muss groß genug sein, damit auf Platz um Ein- und Aushängen ist. die Tafel kann dann später sowohl quer. als auch hochkant aufgehängt werden.

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Montagekleber ist ein erstklassiger Problemlöser. Verbindungen von Holz und Metall sind damit kein Problem.

Montagekleber ist ein erstklassiger Problemlöser. Verbindungen von Holz und Metall sind damit kein Problem.

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Die Leiste vielen Haken ist einfach gemacht: Sie besteht lediglich aus zwei Keilklötzchen, die an eine Leiste angeleimt werden. Der Einfachheit halber geschieht das direkt am Rahmen, so kann man sich dann auch das Messen ersparen. Im Prinzip hat der Halter für die beiden Kästchen den gleichen Aufbau. Die Kästchen werden einfach von hinten verschraubt.

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Die Keilklötzchen werden mit zwei Federklemmen an die Leisten geleimt.

Die Keilklötzchen werden mit zwei Federklemmen an die Leisten geleimt.

Damit die Klötzchen den richtigen Abstand haben, werden Sie angeleimt, während sie auf dem Rahmen liegen.

Damit die Klötzchen den richtigen Abstand haben, werden Sie angeleimt, während sie auf dem Rahmen liegen.

Die Kästchen werden von hinten an die Leiste angeschraubt. Die Schrauben sind später nicht zu sehen.

Die Kästchen werden von hinten an die Leiste angeschraubt. Die Schrauben sind später nicht zu sehen.

So wird das Ganze dann später an der Wand hängen.

So wird das Ganze dann später an der Wand hängen.

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Im dritten und letzten Teil zeige Ich Ihnen dann die Fertigstellung der Wand.

Links:

Teil 1

Teil 3

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