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Ein neuer Frästisch – Teil 4

Verfasst von: Heiko Rech, Tischlermeister | 19.02.2019

Nach der Montage der Tischplatte kommt nun der Teil des Baus, der mir persönlich die meiste Freude bereitet hat. Der Tisch wird einsatzbereit werden. Die T-Nut-Schienen zur Aufnahme der Tischverlängerungen wurden mit Schrauben 3x35 mm angeschraubt. Das hält sehr gut und gleichzeitig wird auch die Verbindung zwischen Seitenwand und Korpus durch die Schrauben ein wenig verstärkt. Die Aufnahmen für die universellen Tischverlängerungen von Aigner (Siehe auch hier: http://www.holzwerken.net/Blog/Heiko-Rech/Sinnvolles-Zubehoer-fuer-die-Hobelmaschine) sind von Ruwi. Das Prinzip ist aber recht einfach, sodass man sie auch aus Multiplex nachbauen könnte. In der T-Nut-Schiene können die Aufnahmen und somit die Tische ganz einfach in unterschiedlichen Positionen montiert werden.

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Zu dick dürfen die Befestigungsschrauben nicht sein, sonst stehen die Schraubenköpfe über und Zwingen, Nutensteine und Muttern passen nicht mehr.

Zu dick dürfen die Befestigungsschrauben nicht sein, sonst stehen die Schraubenköpfe über und Zwingen, Nutensteine und Muttern passen nicht mehr.

Die Aufnahmen sind sehr komfortabel, aber auch nicht billig. Da würde sich ein Selbstbau mit Sicherheit lohnen.

Die Aufnahmen sind sehr komfortabel, aber auch nicht billig. Da würde sich ein Selbstbau mit Sicherheit lohnen.

Mit über drei Metern Länge eignet sich der Frästisch auch für die Bearbeitung langer Werkstücke

Mit über drei Metern Länge eignet sich der Frästisch auch für die Bearbeitung langer Werkstücke

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Der Einbau der Oberfräse ist bei dieser Einlegeplatte sehr einfach. Alle Bohrungen sind schon vorhanden, die passenden Schrauben liegen bei. Die Maschine muss also nur angeschraubt werden. Etwas mehr Zeit braucht aber das Ausrichten der Einlegeplatte in der Tischplatte. Bis sie überall genau bündig zur restlichen Oberfläche des Tisches lag, dauert es ein wenig. Und nach dem Befestigen hat sie sich minimal tiefer gezogen, was ein erneutes Nachstellen erforderte. Aber wenn man das einmal gemacht hat, muss man es in der Regel nicht noch einmal machen.

Leider ist mir bei der Planung ein Fehler unterlaufen: die hinteren Befestigungsschrauben liegen genau vor der Rückwand und ließen sich nicht nutzen. Abhilfe schafften zwei aufgeleimte Holzklötzchen. Hinten ist die Platte jetzt nicht mit Gewindeschrauben befestigt, sondern mit Holzschrauben, die in diese Klötzchen gedreht wurden. Das hält auch, ist aber eben nicht ganz so elegant wie gedacht. In der Zeichnung, die Sie sich am Ende des Projektes herunterladen können ist dieser Fehler behoben.

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Einlegeplatten mit vorgebohrten Löchern für unterschiedliche Oberfräsen gibt es inzwischen von mehreren Anbietern. Das erleichtert die Montage enorm.

Einlegeplatten mit vorgebohrten Löchern für unterschiedliche Oberfräsen gibt es inzwischen von mehreren Anbietern. Das erleichtert die Montage enorm.

Der Blechrahmen verhindert, dass sich die Madenschrauben mit der Zeit in die Holzplatte drücken und die Einlegeplatte nicht mehr bündig mit der Tischfläche ist.

Der Blechrahmen verhindert, dass sich die Madenschrauben mit der Zeit in die Holzplatte drücken und die Einlegeplatte nicht mehr bündig mit der Tischfläche ist.

Was nicht passt, wird passend gemacht.

Was nicht passt, wird passend gemacht.

Der Fräserwechsel ist nun viel bequemer als bei meinem alten Frästisch. Den Maulschlüssel muss ich mir allerdings noch etwas zurechtbiegen.

Der Fräserwechsel ist nun viel bequemer als bei meinem alten Frästisch. Den Maulschlüssel muss ich mir allerdings noch etwas zurechtbiegen.

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Jetzt kommt die Stromversorgung an die Reihe. Der Schalter stammt von meinem alten Frästisch und ist an einer passend ausgehobelten Leiste befestigt. So kann er sich nicht verdrehen, obwohl er nur mit einer Schraube befestigt ist. Der Schalter ist so positioniert, dass der rote Schalter (Aus) gut zu erreichen ist, aber der grüne Schalter (Ein) nicht versehentlich, beispielsweise beim Fräserwechsel gedrückt werden kann. Die Kabel wurden alle durch die Öffnung in der Rückwand nach hinten gezogen, sodass sie beim Fräserwechsel nicht stören. Hinter der Rückwand können die Kabel und der Absaugschlauch dann auf angeschraubte Haken gehängt werden. Das ist eine gute Maßnahme gegen Kabelsalat.

Der Fräsanschlag musste ein wenig umgebaut werden. Die Position der Befestigungsschrauben auf dem Tisch ist nun anders und statt ¼ Zoll Schrauben hat er M8 Schrauben und neue Klemmhebel bekommen.

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Ein solcher Nullspannungsschalter sollte an keinem Frästisch fehlen. Er verhindert, dass die Oberfräse nach dem Trennen vom Stromnetz wieder anlaufen kann.

Ein solcher Nullspannungsschalter sollte an keinem Frästisch fehlen. Er verhindert, dass die Oberfräse nach dem Trennen vom Stromnetz wieder anlaufen kann.

Die Kabel sind einfach aufgewickelt und mit Klettband an einem Haken befestigt. Der Saugschlauch kann bei Nichtgebrauch einfach an einen weiteren Haken gehängt werden.

Die Kabel sind einfach aufgewickelt und mit Klettband an einem Haken befestigt. Der Saugschlauch kann bei Nichtgebrauch einfach an einen weiteren Haken gehängt werden.

Der etwas umgebaute Anschlag lässt sich in den T-Nuten gut verschieben und hält bombenfest.

Der etwas umgebaute Anschlag lässt sich in den T-Nuten gut verschieben und hält bombenfest.

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Nach der Montage der Andruckfedern kommt der große Moment: die erste Fräsung am neuen Tisch. Und was soll ich sagen, ich bin begeistert. Der Fräserwechsel ist einfacher geworden, die neuen Andruckfedern halten gut und lassen sich einfach montieren und einstellen. Die große Tischfläche ist angenehm, die Verstellung der Fräse und des Anschlages funktionieren genau so, wie ich mir das gedacht habe. Und die ablagen hinter dem Fräsanschlag sind sehr praktisch. Jetzt fehlen nur noch die Schubladen. Deren Bau zeige ich Ihnen in der kommenden Woche.

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Druckfedern und eine Fräserabdeckung sorgen für Sicherheit

Druckfedern und eine Fräserabdeckung sorgen für Sicherheit

Anschlag, Druckfedern und Tischverlängerungen sind montiert. Das sieht schon recht imposant aus.

Anschlag, Druckfedern und Tischverlängerungen sind montiert. Das sieht schon recht imposant aus.

Der erste Fräsversuch: ein Falz in einer Leiste.

Der erste Fräsversuch: ein Falz in einer Leiste.

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